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Umgänge legen sich bei vorstehender Art weniger überein-ander, wodurch ihr Gewinde mehr eylindrisch als kegelförmigwird. Die Mündung ist ferner bei ihr mehr auf die Seitegerückt und ausserhalb der Gehäuseaxe liegend. — C. columnaist nicht identisch mit C. minima, Siem. Westerlund etc.,da diese in ihrer Gehäuseform nicht erheblich von 0. lubricaabweicht.
Wohnort: An feuchten, schattigen Orten, unter todemMoos, faulem Holze oder Steinen; im Grase.
Verbreitung der Art. Im ganzen Gebiete; überallgemein; in den Alpen bis fast 2000 m Höhe; vorzugsweisehäufig (in leeren Gehäusen) im Genist der Flüsse.
Bemerkung. Der Verbreitungsbezirk der C. lubricaist ein sehr ausgedehnter, der sich nicht nur über ganzEuropa , sondern auch über ganz Nordafrika und Sibirien erstreckt. Sie gehört sogar zu den wenigen circumpolarenArten, weil sie auch in Nordamerika gefunden wird. Zualubrica v. Pfeiffer in Weinland, Weichthier der Schwab. Alp.p. 74 t. 4 fig. 4 ist höchst wahrscheinlich nur eine skalareAbnormität.
2. Gruppe: Azeca Leach.
Azeca, Alters, Helic. p. 256.
Gehäuse: elliptisch - eiförmig, glatt, sehr glänzend,durchscheinend; von bräunlicher Hornfarbe; Umgänge weniggewölbt, der letzte sehr wenig aufgeblasen; Mündung klein,enge, gezähnt; Mundsaum verdickt; Spindel wulstig, deut-lich abgestutzt.
Verbreitung. Die wenigen Arten dieser Gruppe (4),die sämmtlich zu den sehr seltenen Schnecken gehören,leben im südlichen Europa ; die nachfolgende ist die einzige,die nördlich der Alpen gefunden wird.
2. Azeca Menkeana, C. Pfeiffer.
Carychium Menkeana, C. Pfeiffer, Naturg. I. p. 70 t. 3 fig. 42. 1821.Helix Goodallii, Ferussac, tab. p. 75.
Pupa — Michaud, Compl. p. 68 t. 15 fig. 39. 40.
Azeca — Alder, Mag. zool. and. bot. II. p. X10*-
Achatina — Rossm., Icon. fig. 654.