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Typus der Art gefunden. — Alte Gehäuse nehmen gleichden Hyalinen eine milchweisse Farbe an. — Ich habe das Gen.Caecilianella ausgeschieden, weil die Thiere blind sind undauch der Geschlechtsapparat erheblichere Differenzen gegen-über den Arten des Genus Cochlicopa aufweist.
4. Genus Pupa, Draparnaud.
Pupa, Drap., tabl, d. Moll. 1801. p. 32 und 56.
Thier: meist schlank, hinten zugespitzt, schmal; 2 Au-genträger, mässig lang, cylindrisch, oben etwas verdickt;Fühler sehr klein; Kiefer wenig gekrümmt, fast ohne Leist-ehen und zahnartige Beränderung; Zunge vorne verbreitert,hinten gestielt; Athemöffnung meist oben rechts am Hals-kragen ; Geschlechtsöffnung hinter dem rechten Augen-träger, selten beide Oeffnungen links (bei links gewundenenArten).
Gehäuse: klein, rechts oder links gewunden, geritzt,durchhohrt oder ungenabelt, meist walzenförmig oder ver-längert-eiförmig; Umgänge zahlreich, sehr langsam zuneh-mend, der letzte nur wenig breiter, als der vorletzte; Ober-fläche glatt, gestreift oder gerippt; Mündung halbmond-förmig, oder eckig, oder durch Falten und Zähne verengert;Mundsaum zusammenhängend oder durch eine Wulst ver-bunden, meist gelippt.
Verbreitung. Das Genus Pupa ist über die ganzeErde verbreitet, findet aber doch seine vorzüglichste Ent-wicklung auf der nördlichen Halbkugel in Europa undNordamerika. In Europa ist der Artenreichthum im Westengrösser als im Osten, und auch Deutschland ist noch miteiner ziemlich grossen Anzahl von Arten bedacht, die sichauf mehrere Gruppen vertheilen.
Bemerkung. Die Pupeen leben entweder an sehrtrockenen Orten, und sind dann gewöhnlich Felsenschne-cken, oder an sehr feuchten, fast sumpfigen Plätzen.(Die Gruppe Vertigo). —