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Fis. 133.
C. acicula.
Augenträger cylindriseh, nicht geköpft, kaum am Endedicker, Augen fehlend, deren Lage nur durch ein flachesGrübchen angedeutet; Fühler nur knopfartig hervortretend,Fuss hinten sehr schmal und spitz; Mantel dünn, hell,durchsichtig; Kiefer flachbogig, gelblich.
Gehäuse: sehr fein geritzt, klein, spindelförmig-wal-zig, ganz glatt und durchsichtig, glashell, stark glänzend;Gewinde sehr verlängert mit stumpfer Spitze; Umgänge 6,ziemlich langsam und gleichmässig zunehmend,wenig gewölbt, der letzte Umgang nimmtkaum die Hälfte der Gehäuselänge ein;
Naht wenig vertieft; Mündung schmal, nachoben sehr spitz zulaufend, eng, fast lanzett-förmig; Spindel stark gekrümmt, verdickt undzurückgeschlagen, unten abgestutzt; Mund-saum durch den Umschlag der Mündungs-wand zusammenhängend, scharf, gerade.
Aussenrand convex.
Länge 4,8 mm, Durehm. 3 mm.
Wohnort: Sehr verborgen im lehmigen Boden (anden Wurzeln von Pflanzen? unter todem Laube?); sehrschwer lebend zu bekommen.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete, mag nur in denkalkarmen Urgebirgsformationen fehlen. Im Genist derFlüsse in leeren Gehäusen nicht selten; auch im Mulm amFusse der Jurafelsen.
Bemerkung. Bourguignat hat neben C. acicula meh-rere Arten unterschieden, die alle auf Südeuropa und Al-gier sich vertheilen, und die im Ganzen ziemlich unbe-deutend von unser 0. acicula abweichen. Ich besitze beiCatania in Sieilien gesammelte Exemplare einer in derenFormenkreis gehörigen Schnecke, die sich nicht mit unsererAcicula identificiren lassen. Diese Exemplare haben michüberzeugt, dass C. acicula im Süden Europa’s ebenso voneinem Kreise eigenthümlicher Formen umgeben wird, wie diemeisten der nördlich der Alpen vorkommenden Arten, unddesshalb neige ich mich der Ansicht zu, dass die Bourguig-nat’schen Arten im Ganzen begründet sind. — Unter denaus Deutschland mir vorliegenden Gehäusen sehr verschie-dener Fundorte habe ich keine erhebliche Abweichung vom