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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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ganz Italien, Frankreich, dem grössten Theile Spaniens , inder Schweiz und in Belgien , fehlt aber in England, währendsie nach Osten wahrscheinlich bis ans schwarze Meer reicht. Inden Gebirgen steigt sie nicht unbedeutend in die Höhe; Gredlerführt sie aus Südtirol bis zu 4000' an. — Pupa frumentum lebtsehr häufig mit Pupa avenacea zusammen. Diese beidenArten unterscheiden sich aber in der Lebensweise dadurch,dass letztere bei Hegen an den Kalkfelsen in die Höhe steigtund an denselben hängen bleibt, die erstere sich dagegenimmer am Fusse derselben aufhält.

2. Torquilla av enacea, Brugiere.

Pulimus avenaceus, Bmguiere, Enc. meth. VII. p. 2 p. 355. 1792.

Pupa avena, Drap. hist. p. 64 t. 3 fig. 47. 48. — C. Pfeiffer, Naturg. III. p. 39.t. 7 fig. 5. 6.

— avena, Chemnitz , ed. 2. Pupa p. 48 t. 6 fig. 12—14.

— secale var. avenacea, Hartmann in Sturm. Fauna VI. 7 taf. 6.

Thier: röthlichgrau, Eüeken dunkler, Seite und Sohleheller; Augenträger ziemlich lang; Fühler sehr kurz, fastauf kleine Knöpfchen beschränkt.

Gehäuse gerippt, spindel-kegelförmig, mit etwas ab-gestumpfter Spitze, unregelmässig aber sehr fein gestreift,ziemlich glänzend, dünnschalig, durchscheinend, röthlich-braun; Umgänge 7, ziemlich stark ge-wölbt, anfangs sehr langsam zunehmend,aber die letzten 2 Umgänge auffallendbreiter werdend; der letzte etwas überein Drittheil der ganzen Gehäuselänge ein-nehmend; Nacken wenig verflacht, an derBasis zusammengedrückt, am Bande ab-gerundet; Naht ziemlich tief; Mündungziemlich gross, bräunlich, im Schlundedurch weit zurückstehende Falten ver-engert, von denen 2 an der Spindelsäule, 2 auf der Mün-dungswand und 3 auf dem Gaumen stehen; letztere scheinenaussen am Nacken als weisse Streifen durch; Mundsaumscharf, etwas erweitert, Spindelrand fast gerade; von den2 Zähnen der Mündungswand steht der eine hart neben derEinfügung des Aussenrandes und bildet, fast mit dem Randezusammenhängend, eine kleine, abgegrenzte Ecke.

Fig. 135.

T. avenacea.