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Länge 7 mm, Durchm. 2 mm.
Farbenabänderungen: geringfügig, wechseln nurwenig um rothbraun.
Grössenunterschiede: geringfügig innerhalb desvorgeführten Gebietes; reichlicher dagegen südlich der Alpen .
Formvarietäten: sind im Ganzen wenig vom Typusder Art abweichend; höchstens ist anzuführen:
1. Var. hordeum, Studer (Küster in Chemnitz eü. 2 Gen. Pupa,t. 6 fig. 16).
Gehäuse: kleiner bei der gleichen Anzahl Windungen,weniger deutlich gestreift, am Gaumen nur 2, fast gleichgrosse Falten.
Fundort. Innsbruck, Hall , im Achenthal in Tirol.
(Bemerkung. Obgleich diese Form innerhalb derGrenze des Gebietes nicht gefunden wurde, habe ich siedoch aufgeführt, weil sie fast die Grenze erreicht).
* Die Gaumenfalten der P. avenacea sind ziemlich unbe-ständig und namentlich ist es die erste, dem Spindelrandezunächststehende, welche auch bei sonst normalen Gehäusennicht selten fehlt.
Wohnort: an Kalkfelsen.
Verbreitung. Die Art findet sieh nur in den Jura-und Muschelkalkformationen des südlichen Deutschlands ;vorzugsweise häufig ist sie im ganzen Jurazuge, wo sie ge-wöhnlich mit P. frumentum und oft auch mit Bul. detrituszusammenlebt. Während die letztere aber im alpinen Jurafehlt, ist Pupa avenacea auch längst des ganzen Nordabhan-ges des Alpen sehr häufig und hat hier fast immer Patularupestris als Begleiter. Pupa avenacea geht nicht so weitnach Norden als P. frumentum, sie findet sich nicht mehrim Harz, in Schlesien, Sachsen und Thüringen ; auch inBöhmen fehlt sie. Im Maingebiete selten: Würzburg, Och-senfurt im Stadtgraben.
Bemerkung. Der Verbreitungsbezirk der P. avenaceaerstreckt sieh über Südeuropa, ganz Frankreich und Belgien, ,dagegen fehlt sie in England, tritt aber wieder in denKalkgebirgen Schwedens auf und findet sich auch in Däne-mark (Bornholm ); durch ihre Zungenbewaffnung ist sie vonden übrigen Arten ihrer Gruppe etwas abweichend. Ich