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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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Grössenun terschiede: sehr unbedeutend; die gröss-ten Exemplare erreichen 9 mm hei 2,2 mm Durchm.; diekleinsten fallen wenig unter das Normalmass.

Form Varietäten: Pupa secale zeigt bezüglich derBezahnung eine noch grössere Unbeständigkeit als die vor.Art; so tritt manchmal eine vierte Gaumenfalte auf; auchder Doppelzahn an der Einfügungsstelle des Aussenrandesist mehr oder weniger deutlich. Diese Abweichungen er-scheinen mir als zu unbedeutend, um als selbstständigeVarietäten betrachtet werden zu können.

Wohnort. An befeuchteten oder beschatteten Felsen.

Verbreitung. Die vorstehende Art findet sich gleich-falls vorzugsweise an den Felsen der Kalkformationen; be-sonders häufig ist sie im feuchten Klima der Alpen undanderer höherer Gebirge, auch auf der schwäbischen Alpbei Urach und im Mainthale in Unterfranken wird sie gefunden.Sie wird häufig in Gegenden beobachtet, wo P. avenaceasich nicht mehr vorfindet, so z. B. bei Pyrmont, bei Höxter in Westphalen, in Nassau; ausserdem überschreitet sie dasnördliche Bayern nicht und findet sich weder in den säch-sischen noch in den schlesischen Gebirgen.

Bemerkung. Die vorstehende Art hat in Süd- undMitteleuropa so ziemlich die gleiche Verbreitung mit dervorhergehenden nur bezüglich des Vorkommens in Schwe-den und England ergeben sich Differenzen; Pupa secalewird nämlich in England, nicht aber in den 3 nordischenReichen beobachtet; dagegen beherbergen diese Pupa ave-nacea, die in England fehlt. — Pupa secale unterscheidetsich von Pupa avenacea durch ihre mehr cylindrische Form,ihre mehr gelbbraune Farbe, deutlichere Streifung, dieweniger gewölbten Umgänge, die längeren und mehr gegenden Mundsaum vortretenden Gaumenfalten.

2. Gruppe: Orcula, Held.

Orcula, Held Isis 1837.

Gehäuse: cylindrisch oder konisch, geritzt oderdurchbohrt, hornfarbig; Mündung halbeiförmig, gezähnt, dieZahnleisten sich tief ins Gewinde hinein fortsetzend; Mund-

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