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säum erweitert, etwas zurüekgeschlagen, nicht oder weniggetippt.
Verbreitung. Die Gruppe ist auf die Gebirgsgegen-den Europa’s beschränkt.
Uebersicht der Arten.
1. Gehäuse gegen die Mündung ver-schmälert. 0. doliolum, Dr.
2. Gehäuse gegen die Mündung nicht
verschmälert. 0. dolium, Dr.
4. Orcula dolium , Draparnaud.
Pupa dolium, Drap. tabl. moll. p. 58. Nr. 8 — hist. moll. p. 62 t. 5 fig. 43.
_ — C. Pfeiffer, Naturg. III. p. 37 t. 7 fig. 9. — Sturm, Fauna VI. 4. 1.12.
_ — Wagner in Chemnitz XII. p. 169 t. 135 fig. 4114. — ed. 2 Pupa p. 11
t. 1 fig. 21-24.
— — Rosem. Icon. fig. 330. 331.
Thier: blaugrau, auf dem Rücken dunkler.
Gehäuse: von mittlerer Grösse, mit deutlichem Nabel-loch, länglich-walzenförmig, mit kurzer,konischer Spitze, feingestreift, seiden-glänzend, gelb- oder rötblichbraun, etwasdurchscheinend; Umgänge 9—10, weniggewölbt, sehr langsam zunehmend; Nahtwenig vertieft, Nacken gewölbt; Mündunghalb - eiförmig-rundlich; gelblich, mit 3Falten, eine grosse, schief auf der Mün-dundswand stehende, 2 kleinere auf derSpindel; Mundsaum schwach lippenartig ■verdickt, etwas erweitert.
Länge 7 mm, Durchm. 2,5 mm.
Grössenunterschiede: Unbedeutend; Gehäuse vonnur 6 mm Länge sind selten.
Formvarietäten. Diese beziehen sich fast aus-nahmslos auf die Spindelfalten, von welchen die eine oderbeide sehr undeutlich werden können. (Pupa uniplicata,Pot. et Mich, gel 1. p. 176 t. 17 fig. 13. 14). Die Fal-ten sind bei allen Pupeen sehr unbeständig und darf ihnendaher kein zu hoher specifischer Werth beigelegt werden.
Fig. 137.
O. dolium.