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Pupa muscorum, Drap. tabl. p. 56. Nr. 1. — bist. moll. p. 59. t. 3 fig. 26 27.
— minuta, Studer, Kurz. Verzeichn.-p. 89.
Vertigo pupula, Held Isis 1837 p. 308.
Pupa Strobeli, Gredler, Tirol p. 308.
Anatomie: Lehmann, Stettin p. 139 t. 13 fig. 47.
Thier: klein, zart, grau, fein punktirt; Augenträgerdick, cylindrisch, kurz; Fühler rudimentär.
Gehäuse: klein, mit tiefem Nabelspalt, cylindrisch,sehr fein und dicht gestreift, dünnschalig,durchscheinend, hornfarben, wenig glän-zend; Gewinde mit sehr kurzer, stumpferSpitze; Umgänge 5—6, ziemlich gewölbt,langsam zunehmend, der letzte fast 1 / 3 derGehäuselänge einnehmend, Nath tief;
Mündung länglich-rund , zahnlos; Mund-saum scharf , etwas erweitert, leicht um-gebogen, kaum verdickt.
Länge 2 mm, Durchm. 0,6 mm.
Wohnort: An trockenen, kurzgrasigen Abhängen, anKalkfelsen im Mulm.
Verbreitung. Im ganzen Gebiet zu Hause.
Bemerkung. P. minutissima ist über den grösstenTheil Europas verbreitet und fehlt nur in den nördlichstenTheilen Schweden und Norwegens , während noch Christia-nia und das südliche Schweden in ihren Verbreitungsbezirkfällt; auch an der afrikanischen Küste des Mittelmeeresfindet sie sich noch. —- Die kleine Schnecke ist wahrschein-lich häufiger, als gewöhnlich angenommen wird. Sie gehtnur während des Regens aus ihren Schlupfwinkeln, lebtaber sonst sehr verborgen. — Gredler, Tirols Conchylien,hat Pupa minut. mit der folgenden Art unter seiner P.Strobeli vereint. —■ Pupa costulata, Nilson ist aber etwasstärker und dicker, und hat einen verhältnissmässig starkbewehrten Mundsaum, so dass sie doch wohl nicht mit dervorstehenden Art vereinigt werden kann.
12. Pupa costulata, Nilson.
Pupa costuluta, Nilson hist. moll. suec. p. 51. 1822. — Westerlund, Faana moll.
Suec. p. 246.
— ascaniensis, A. Schmidt, Zeitschr. für Malak. 1849. p. 141.
Vertigo costulata, Kreglinger, Syst. Verz. p. 215.
Fig. 144.
P. minutissima.
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