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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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Thier: sehr klein, zart, durchscheinend, weiss, am Kopfezuweilen mit schwärzlichem Anfluge; Augenträger cylin-drisch, Fühler zapfenartig, kaum bemerkbar.

Gehäuse: klein, cylindriseh, mit tiefem Nabelritz, regel-mässig, fein gerippt, seidenglänzend, dünnschalig, durch-scheinend; von gelblicher Hornfarbe; Gewinde mit sehr-kurzer, stumpfer Spitze; Umgänge 6—7,gewölbt, langsam zunehmend. der letztewenig breiter als der vorletzte; kaum 1 / 3der Gehäuselänge einnehmend; Naht ziem*lieh tief; Mündung fast eiförmig, auf derAussenseite etwas eingedrückt; 2—3 zähnig;und zwar 1 lamellenförmiger Zahn auf derMündungswand, 1 kleiner kegelförmiger aufder Spindelsäule, und manchmal ein drit-ter am Gaumen, der aber gewöhnlichdurch eine starke wulstartige Anschwellung ersetzt wird.Mundsaum scharf, erweitert, zurückgeschlagen, innen miteiner starken, weissen Lippenwulst besetzt, die nach aussenschwach durchscheint.

Länge 2 mm, Durchm. 0,6 mm.

Wohnort. An trockenen, kurzgrasigen Orten.

Verbreitung. Nur im nördlichen Theile Deutsch-lands (im Harz etc.).

Bemerkung. Pupa eostnlata, Nilson ist eine auf denNorden Europas beschränkte Art, die sich nicht in denAlpen findet. Gredler, der sie in seiner Fauna von Tirolzu Pupa Strobeli zieht, gesteht selbst, dass er diess gethan,bevor er schwedische Exemplare der P. costulata gesehenhatte. Die Fundorte, die daher Kreglinger aus Tirol auf-zählt, sind zu streichen. — Ebenso findet sie sich nicht heiPartenkirchen in Bayern (ist P. striata.).

13. Pupa striata, Gredler.

Pupa striata, Gredler, Tirols, Land- u. Süssw. Conchyl. p. 118 t. 2 fig. 2.

Vertigo monodon, Held, Isis 1837 p. 304.

Pig. 145.

P. costulata.

Thier: Kopf, Augenträger und Nacken schwärzlich;Sohle dunkelschiefergrau.