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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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253
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-'53

Gehäuse: klein, cylindrisch, mit stumpfem Wirbel,ziemlich regelmässig, fein, auf dem letzten Umgänge fastrippig, gestreift; durchscheinend, röthliehbraun, Umgänge 6,langsam zunehmend, ziemlich gewölbt, der.letzte etwas über */ 3 der Gehäuselängeausmachend; nach unten deutlich ver-schmälert, am Nacken hinter dem Mund-saume eingedrückt; mit enger Nabelöff-nung; Mündung schmal, halbeiförmig, fastabgerundet, dreieckig, bräunlich-bernstein-farbig; 2 zahnig; 1 Zahn auf der Mün-dungswand, bogig und faltenartig weitnach innen fortgesetzt; 1 Zahn auf derGaumenwand sitzend, am Nacken durchscheinend, läng-lich-rund, sehr stark, aber so tief zurückstehend, dass ernur bei schiefer Einsicht in die Mündung zu bemerken ist;Mundsaum erweitert, umgebogen, lippenartig verdickt; Bän-der durch eine sehr feine Schwiele verbunden; Aussenrandder Mündung etwas buchtig eingedrückt.

Länge 2,2 mm, Durehm. 0,8 mm.

Wohnort. An von Wasser überrieselten Felsen.

Verbreitung. Nur im südlichsten Theile Bayerns beiMittenwald, Partenkirchen, am Walchensee und Plansee.

Bemerkung. Pupa striata ist eine alpine und bisjetzt nur auf einen sehr enge begrenzten Bezirk beschränkteArt. Sie wurde nur im nördlichen Tirol und dem angren-zenden bayr. Theil der Alpen gefunden. Trotz der grossenAebnlichkeit mit P. minutissima ist sie doch leicht von ihrzu unterscheiden und zwar durch folgende Merkmale: durchihre Grösse und Dicke, rothbraune Farbe, durch die feinere,nicht rippige Streifung and durch die mehr eingebogeneAussenwand.

Fig. 146.

P. striata.

7. Gruppe: Edentulina, m.

Gehäuse: cylindro-conisch, mit stumpfer Spitze, mit an-fangs sehr langsam zunehmenden, dann aber rasch sich ver-breiternden Umgängen, deren letzter den andern gegenübersehr überwiegend ist; Mündung zahnlos, Mundsaum scharf,nicht erweitert.