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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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Bücken und Augenträger schwarzgrau, Sohle hellgrau;Mantelkragen schwarzbraun.

.■ Gehäuse: sehr klein, geritzt, eiförmig, mit stumpf-kegelförmigem Gewinde; sehr fein gestreift, fast glatt, glänzend,durchsichtig, kastanienbraun; Um-gänge 5—6, mässig gewölbt, ziem-lich langsam zunehmend, der letztekaum grösser als der vorletzte, fastkammförmig gekielt, am Nackenmit einer wulstigen Auftreibung,

Gaumenwand eingedrückt, Naht tief;

Mündung schief-herzförmig; 7 zäh-nig; 2 Zähne auf der Mündungs-wand, und zwar der oberste undkleinste genau im Winkel, den dieMündungswand mit der Spindel bildet; 3 auf der Spindel,

2 am Gaumen, von denen der untere faltenförmige längerund tiefer sich einsenkt, als der obere kleinere, dem ausser-seits einer Einsenkung entspricht; Mundsaum kaum erwei-tert , die Ränder durch eine schwielige, weisse Leiste ver-bunden.

Länge 2 mm, Durchm. 1 mm.

Eormvarietäten. So wenig im Ganzen Grösse undForm des Gehäuses dem Wechsel unterworfen sind, so sehrvariirt die Zahl und Stärke der Zähne. Dies zeigt sich schonan Benennung des Schneckchens durch die ' verschiedenenAutoren (6—8 dentata). Die 2 Zähne der Mündungswandsind keinem Wechsel unterworfen, dagegen ist ist die Zahl* 1Gaumenzähne zwischen 2—4 wechselnd; die 2 mittelsten," "wenn deren 4 vorhanden sind, sind stets die stärksten undam tiefsten in den Schlund reichenden. Die sich an denSeiten dieser anlagernden Zähnchen, auf jeder Seite je 1,sind auch, wo sie zu fehlen scheinen, doch in einer schwa-chen, höckerigen Anlage der Mundlippe vorhanden. Ebensoist die Bezähnung der Spindelsäule variabel, indem sie zwi-schen 2 und 3 Zähnchen. wechselt. Die Bezähnung derMündung kann sich daher sogar bis auf 10 steigern (v.ferox. Westerl. Fauna Suee. p. 257). •— Die wechselndeBezähnung der meisten Pupeen erscheint als eine Ge-schleehtseigenthümlichkeit, der ich desshalb keinen speci-

CI e s sin , Fauna. 17

Fig. 149.

V. antivertigo.