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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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fischen Werth beilegen kann; stärker und reichlicher be-zähnte Exemplare sind stets mit anderen gemischt, und fin-den sieh unter normalen Exemplaren so selten, dass ich siemehr als Abnormitäten, denn als zu benennende Varietätenbetrachten kann.

Wohnort. Im Grase feuchter, sumpfiger Wiesen; anGrabenrändern.

Verbreitung. Im ganzen Gebiete, sowohl in derEbene als in den Gebirgen, in den Alpen häufig, nament-lich noch an den Ufern der höhergelegenen Seeen (Walchen-see, Schliersee ).

Bemerkung. Die vorstehende Art ist über ganzEuropa verbreitet und reicht von den äussersten West- undSüdspitzen des Erdtheiles bis zur Lappmark. — P. anti-vertigo ist durch ihre Grösse, die rothbraune Farbe, diestark eingedrückte Gaumenwand von den übrigen ihr nahestehenden Arten leicht zu unterscheiden. — Die kleinenThierchen sind gar nicht so selten, wo sie Vorkommen, abersie sind bei ihrer Kleinheit schwer zu bekommen. Manerhält sie am leichtesten durch Auslegen faulender Brett-stücke, an deren stets feucht bleibender Unterseite sie sichanhängen.

16. Vertigo laevigata, Kokeil.

Fitpa laevigata, Kok., in Gallenstein , Conch. v. Karotten p. 80. 1852.

— Charpentieri, Shuttlew, in Klister, Chemnitz ecl. 2. Gen. Pupa p. 119 Nr. 134

t. 16 fig. 41—43.

— ventrosa, Heynemann, Mal. Blätter IX. 1862. p. 11 t. 1 fig. 6—8.

— Kobelt, Nassau p. 145 fc. 2.

Thier: von dunkelgrauer

Fig. 150. Farbe, Fuss und Sohle heller;

Augenträger ziemlich dick, kurz.

Gehäuse: kaum durchbohrt,

I

V. laevigata.

v. laevigata. Naht tief; Mündungswand etwas

kurzeiförmig, sehr bauchig, glatt,glänzend, von kastanienbraunerFarbe; Umgänge 4M 2 , sehr raschzunehmend, sehr bauchig, derletzte bedeutend grösser als die3 ersten zusammengenommen;