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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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als begründet erscheinen will. — Dr. Böttger zieht diesesGenus als Section zu Gen. Clausilia. Ich will dasselbejedoch noch ausgeschieden erhalten, bis die Anatomie desThieres näher untersucht ist.

1. Balea perversa, Linne.

Turbo perversus, Linne, Syst. nat. eci. X. I. p. 767. 1758.

Tupa fragilis, Drap., tabl. p. 64 Nr. 25. — Hist. moll. p. 68 t. 4 fig. 4. — C.

Pfeiffer, Naturg. I. p. 56 t. 3 fig. 16.

Pupa perversa, Küster, in Chemnitz ed. p. 142 t. 17 fig. 29. 31.

Clausilia perversa. Goldfuss, A. Schmidt, Reibisch.

— fragilis, Sturm, Fauna VI. 7. t. 1. — C. Pfeiffer, Naturg. III. p. 62.

Balea — Rossm., Icon. fig. 636. — Kobelt, Nassau p. 148 t. 3 fig. 1.

Thier: bläulich-grau, Hals und Fühler dunkler, feingekörnelt; Sohle gelblich.

Gehäuse: linksgewunden, geritzt, keulenförmig, sehrdünnschalig, durchscheinend, mit feinen, bogenförmigen Rip-penstreifen, seidenglänzend , oliven-grünlich bis hornbraun;

Umgänge 10—12, langsam zunehmend,etwas gewölbt, durch eine ziemlich tiefeNaht verbunden; der letzte Umgang mitaufgetriebenem Nacken und abgerundeternur gegen die Mündung etwas zusammen-gedrüekter Basis; Mündung gerundet,bimförmig, wenig höher als breit; Mund-saum zusammenhängend, wenig lostretend,mit sehr feiner, weisslieher Lippenver-stärkung, etwas erweitert, an der Spindelstark umgeschlagen; Spindel einfach, nurmanchmal bei alten Exemplaren mit einerangedeuteten Falte; auf der Mündungs-wand eine kleine Falte.

Länge 9—11 mm, Durchm. 2 mm.

Wohnort: An feuchten Felsen, unter Steinen, analten Bäumen.

Verbreitung. Fast nur in den GebirgsgegendenDeutschlands, in den Alpen, im Schwarzwald , im Taunus,im Siebengebirge, in der Eifel, im Erz- und Riesengebirge ,auf der Rhön, im Odenwald ; vom Jura nur von einzelnenOrten bekannt (Parsberg in der Oberpfalz ); ferner in Meck-lenburg; auf der Insel Wollin .

Fig. 159.

B. perversa.