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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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derart gegen die Mitte des Gewindes aufgezogen, dass dasGehäuse sich nach oben zu verschmälert, und damit einerein eiförmige Gestalt annimmt. Nacken der Länge nachfurchenartig eingedrückt; Mündung fast herzförmig; auf derMündungswand 2 fast gleiche, gerade Zähnchen; am Gaumen1, dem äusseren Eindrücke entsprechende Palte (unter dieserbei alten Exemplaren ein kleineres Zähnchen), an der Spindeleine stark entwickelte, schiefe Lamelle; Mundsaum scharf,etwas erweitert, der Aussenrand ober dem Eindrücke bogigvorgezogen.

Länge 1,8 mm, Durchm. 0,8 mm.

Wohnort. Auf feuchten Wiesen im Grase.

Verbreitung. lieber das ganze Gebiet verbreitet;wegen der Kleinheit des Gehäuses aber schwer zu finden.

Bemerkung. Auch diese Art ist wahrscheinlich überganz Europa verbreitet, obwohl sie aus Spanien und Russ-land noch nicht aufgezählt wird. In Schweden kömmt sienach Westerlund nur in den südlichen Theilen des Landesvor, in Norwegen scheint sie zu fehlen. In den Alpensteigt sie so hoch, wie P. pusilla.

Genus Balea, Brideaux.

Thier: dem der Clausilien ähnlich.

Gehäuse: linksgewunden, länglich, spindelförmig, nachoben allmälig verschmälert (den Clausilien ähnlich); Um-gänge nicht zahlreich, langsam zunehmend, der letzte nied-rig, unten abgerundet, mit schwachem Nabelritze. Mündungbimförmig, Mundsaum scharf, nicht durch Lippenwülsteverstärkt; Mundränder zusammenhängend; Spindelrand ver-breitert und eingebogen, kein Clausilium; auf der Mün-dungswand eine lamellenartige Falte.

Wohnort. An Felsen, im Mulm feuchter Orte.

Verbreitung. In ganz Deutschland , aber auf grös-seren Strecken fehlend.

Bemerkung. Das Genus beschränkt sich auf 1 Spe-cies; mehrere Autoren haben zwar nach ganz geringenAenderungen der Mündung die Art in eine ziemliche Anzahlselbsständiger Species gespalten; diese scheinen mir aber sogeringfügig zu sein, dass mir ein derartiges Vorgehen nicht