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1) Durch das Clausilium, ein im Schlunde bewegliches,an seinem oberen Ende freies, dagegen auf einer langenSchiene, die an der Spindelsäule angewaehsen ist, ruhendesKalkplättchen.
2) Durch mehrere an der Spindel und den Gehäusewän-den angebrachten Falten und Lamellen, welche die Be-wegung des Schliessknöchelchens regeln.
Das Clausilium besteht aus 2 Theilen:
1) aus der Platte, einem ziemlich breiten, mehr oderweniger gewundenen, oft auch rinnenförmigen, dünnenKalkplättchen, welches den Verschluss des Gehäuses bewirkt,wenn sich das Thier in dasselbe zurückgezogen hat; und
2) aus einem langen, pfriemenartigen, elastischenStiele, der unterhalb des Lamellensystems an der Spindelangewachsen ist, und das Hervortreten der Platte aus demGehäuse verhindert, wenn das Thier daraus hervorkriecht.
Die Mündungslamellen und Falten sind folgende:
1) Die Spirallamelle, eine mit der Naht parallellaufende Leiste, die sieh auf dem vorletzten' und letztenUmgänge befindet, der Unterlamelle (an der Spindel) sehrgenähert ist, und meist tief im Schlunde beginnt; zwischenihr und der Unterlamelle bewegt sich der Stiel des Schliess-knöchelchens.
2) Die Oberlamelle, eine bis an den Mundsaumvortretende Lamelle, welche die unterste buchtartig einge-senkte Ecke derselben abgrenzt. Sie hat für die Bewegungdes Clausiliums keine Bedeutung hängt aber oft mit derSpirallamelle, als deren Fortsetzung sie zu betrachten ist,zusammen.
3) Die U nterlamelle, eine starke, auf die Spindelaufgesetzte Lamelle, die tief im Gehäuse beginnt und bisan den Mundsaum vortritt. Sie ist für Bewegung des Clau-siliums von grosser Wichtigkeit.
4) Die Spindelfalte, eine hart neben der Unter-lamelle , auf der Spindel fortlaufende Falte, die sich gegendie Mündung zu aber von derselben entfernt und mehr insGehäuse zurüektritt, so dass zwischen beiden ein rinnen-förmiger Raum (die Nische) entsteht, in welche sich diePlatte des Clausiliums beim Austritt des Thieres aus demGehäuse einlegt.