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5) Die untere Gaumenfalte; eine kurze, mehroder weniger senkrecht auf die Naht gerichtete Lamelle, inwelche manchmal der zu diesem Zwecke angebrachte Aus-schnitt der Platte des Clausiliums sich einlegt. Sie fehltbei vielen Arten.
6) Die Mo ndfalte; eine bogenförmige, tief im Schlundi an der Gehäusewand liegende Palte, an welche sich das
Clausilium zum Verschlüsse des Gehäuses anlegt. — Auchdiese Falte fehlt häufig.
7) Die mittlere Gaumenfalte; eine ziemlich inder Mitte der Gehäusewand schief gegen die Naht geneigteFalte, die nicht immer vorhanden ist.
8) Die ober e G au men falte; eine lange, parallel zurNaht laufende Lamelle, auf welche sich die Platte desClausiliums bei ihrer Bewegung stützt.
Ausser diesen Hauptbestandtheilen fügen sieh in demSchliessapparat mancher Arten noch einzelne kleinere, mehroder weniger deutlich ausgegrägte Fältchen ein, die oft fürbestimmte Gruppen sehr charakteristisch sind, aber dochv besser bei Behandlung dieser näher besprochen werden.
Anmerkung. Bezüglich der Gruppeneintheilung desGenus bin ich dem Systeme des Herrn Dr. 0. Böttger’s(system. Verzeichniss der lebenden Arten der Laudschneeken-Gatt. Clausilia 1878) gefolgt, da ich dasselbe für besser unddurchgebildeter halte, als das in der ersten Auflage angenom-mene von Vest’sche.
Uebersicht der Gruppen.
I. Gehäuse glatt oder sehr fein ge-streift.
A. Mondfalte fehlt.
1. Clausilium oben stark aus-
geschnitten.
2. Clausilium nicht ausgeschnit-
Sct. Clausiliastra, Moll.
Set. Fusulus, Fitz.
Set. Delima, Hartm.
ten.
B. Mondfalte vorhanden.
II. Gehäuse stark gestreift oder ge-rippt ; Mondfalte meistens vorhan-den.
C1 e s s i n 3 Fauna.
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