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Umgänge weniger rasch zu, und sind sie weniger gewölbt,so wird die Gehäuseform mehr spindelförmiger (v. transsylva-nica Z.). — Die Mündungsform ist mehr oder weniger bim-förmig, indem sie sich nach unten mehr oder weniger ver-schmälert. Diese Abänderungen erscheinen aber an sichzu unbedeutend, als dass sich auf selbe benannte Varietätengründen Hessen . — Die Charaktere des Verschlusses derMündung sind im Allgemeinen sehr beständig; nur die amGaumen angebrachten Theile desselben erleiden Abänderun-gen, die aber gleichfalls nur geringe Bedeutung haben, undohne wesenlichen Einfluss auf den Verschluss selbst wer-den. Drei Gaumenfalten sind immer vorhanden, manchmalaber tritt auch eine 4., hart, neben der Spindel stehendeauf. Eine grössere Anzahl von Gaumenfalten als 4 habeich an deutschen Exemplaren nicht beobachtet. Am mei-sten ist die Gaumenwulst dem Wechsel unterworfen, sowohlbezüglich ihrer Stärke, als ihrer Ausdehnung. Auf Kalk-gesteinen lebende Thiere erzeugen eine sehr starke Gaumen-wulst, die am Nacken hellröthlich oder gelblich durchscheintund denselben manchmal sogar etwas auftreibt. Bei aufkalkarmen Boden gesammelten Gehäusen fehlt sie oft voll-ständig.
Wohnort. In Wäldern, Büschen, Baumgärten, anHecken; mehr trockene als feuchte Orte liebend.
Verbreitung. Ueber das ganze Gebiet verbreitet;sie gehört zu den gemeinsten Clausilien.
Bemerkung. CI. laminata hat unter allen Speciesihres Genus den ausgedehntesten Verbreitungsbezirk; sie istmit Ausnahme der pyrenäischen Halbinsel, Schottlands , derInseln des Mittelmeeres und der Balkanhalbinsel über ganzEuropa verbreitet.
Die vorstehende Art hat in mehreren Arten so naheVerwandte, dass es sehr schwer wird, diese von ihr zuunterscheiden — CI. laminata ist vorzugsweise eharakterisirt
1) durch das in 2 Knötchen auslaufende obere Endedes Clausiliums, und
2) durch die Spirallamelle, welche weniger tief ins Ge-häuse hinabreicht, als die Unterlamelle und an ihreminneren Ende rasch und kurzbogig abfällt.