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CI. ungulata, Z., die der äusseren Form nach schlankerist, hat eine tiefer als die Unterlamelle herabsteigendeSpirallamelle und die beiden Knötchen des Clausilium; CI.fimbriata, Z. entbehrt dagegen dieser Knötchen.
2. Clausiliastra commutata, Bossmaessler.
Fig. 160.
Clausiliaca silesiaca, A. Schmidt, Syst» eur. Claus. 1868 p. 29 und 33. — L. Pfeiffer.Monogr. VI. 403.
— biäens, var. Rosem. Icon. fig. 466.
— commutata, Rossm. Icon. fig. 269.
— silesiaca, Clessin Nachr.-Bl. 1882 p. 135. — Excurs. Fauna I. Aufl. p, 232fig. 131.
Thier: unbekannt.
Gehäuse: sehr fein geritzt, spindelförmig, ziemlichfestschalig, fein gestreift, fast glatt, glänzend, durchschei-nend, gelblich-röthlich hornfarben; aus 11 Umgängen beste-hend, die sehr langsam und gleichförmig zunehmen, so dassdas Gehäuse ziemlich schlank und rein spindelförmig bleibt;
Mündung bimförmig, nach unten starkverschmälert; Mundsaum getrennt; Mün-dungscharaktere mit jenen der CI. lami-nata fast übereinstimmend; nur die Gau-menfalten sehr schwach; die Unterlamellenach innen zwar tiefer hinabsteigend alsdie Spirallamelle, diese letztere aber gegenihr inneres Ende allmälig niedriger wer-dend, und nicht so kurz abfallend, wie esbei CI. laminata der Fall ist.
Länge 15 mm, Durehm. 3,5 mm.
Grössen unterschiede. Exemplare von geringererGrösse und mehr bauchiger Form werden von den Autorenals v. minor aufgeführt.
Wohnort. An Felsen.
Verbreitung. Nur aus den schlesischen Gebirgenbekannt; namentlich am Kitzelberge bei Ober-Kaufung.
Bemerkung. CI. commutata findet sich ausserdemauch in den Alpen der Schweiz (?), Kärntben und. Krain und Steiermark , bis zum Friaul, Istrien und Croatien. Dievorstehende Art steht der CI. laminata sehr nahe, lässt sichaber ausser an den bereits hervorgehobenen Differenzen der
CI. ßilesiaca.