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ohne Wülste am Mundsaume auslaufend; Spindellamelle■wenig gedreht, fast gerade aufsteigend, erst ober der Nischegegen die Mündung vorgebogen; Nische durch die starkeAusbiegung der Unterlamelle sehr verbreitert; Gaumen-falten 1, die obere, lang, der Naht parallel, die Mondfaliewenig überschreitend; Mondfalte stark gebogen; Gaumer-wulst sehr schwach, nur an der Kammrinne des Naeker.släuft eine kurze, schwache Lamelle den Schlund hinab;Clausilium: Platte schmal, gegen das obere Ende zugespitzi,Spitze in ein kolbiges Knötchen endigend, etwas gedreh",wenig rinnenförmig; gegen den Stiel sehr allmälig verschmä-lert, fast ohne deutliche Abgrenzung in denselben übergehend;Stiel ziemlich breit, stark gedreht, im stumpfen Winkel ardie Platte angesetzt.
Länge 15 mm, Durchm. 3,3 mm.
Po rm Varietäten.
1. VctV. festiva, Küster. Claus, festiva, Küster, in Chemnitz ed. 2 ,t. 27 fig. 23—25 und Binnenmoll. Bambergs Nachtr. 3. Bericht der na-turf. Gesellschaft zu Bamberg p. 76.
Gehäuse: stark gestrichelt, und stärker gestreift; nochschlanker als die typische Form; Mündung etwas schrägbimförmig.
Länge 15 mm. Durchm. 2,4 mm.
Bei Bamberg , an der Priesener Warte und in der frän-kischen Schweiz .
Wohnort. Unter todem Laube, im Moose, an Bäumenund Felsen.
Bemerkung. Die Art hat in Deutschland nur wenige,zerstreute Fundorte, die ausser Zusammenhang mit einanderstehen. Diese Fundorte sind: Tbarand in Sachsen , im Selke-thale des Harzes, Bamberg und fränkische Schweiz (var.festiva).
Bemerkung. Der Verbreitungsbezirk der CI. vetustaerstreckt sich nach Osten bis Siebenbürgen und das Banat ;im Mittelpunkte desselben, in Kärnthen und Krain scheintsie am häufigsten zu sein. -— CI. vetusta sieht im äusserenHabitus einer sehr schlanken CI. biplicata sehr ähnlich, nurhat sie eine kleinere Mündung. Die Form des Clausiliumunterscheidet sie sicher von ihr.