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abfallend, Unterlamelle kurz, wenig gedreht, in der Mün-dung sehr zurückstehend, beim Vortritte gegen dieselbeschwach bogig eingesenkt, am Mundsaume ohne Gabelungauslaufend; Spindellamelle, ziemlich gewunden, am oberenTheile der sehr seichten Nische wenig ausgebogen; dannfast gerade in die Höhe steigend, ohne den Mundsaum zuerreichen; Gaumenfalte 1, die obere, lang über die Mond-falte hinausgreifend; Mondfalte wenig gebogen, Gaumen-wulst nur nach unten schwach angedeutet; Olausilium:Platte sehr stark rinnenförmig, namentlich gegen ihr oberesEnde, wo an der äusseren Seite ein grosser eckiger Lappenangesetzt ist, stark gebogen, gegen den Stiel schwach eckigabgesetzt ist; Stiel fast im rechten Winkel an die Platteangesetzt, stark gedreht.
Länge 12—14 mm, Durchm. 3—3V2 mm.
Form Varietäten. CI. pumila ist sehr zu Grössen-differenzen geneigt, die jedoch in ihren Extremen nicht aufdas behandelte Gebiet fallen; die Exemplare deutscher Fund-orte differiren nur wenig um die mittlere Grösse, währendSiebenbürgen neben der kleinsten Var. succosa auch diegrösste Var. maxima besitzt. Unter den mir zur Kenntnissgekommenen deutschen Exemplaren habe ich nur folgendeVarietäten gefunden.
1 . Var. sejuncta, a. Schmidt in Westerluna, Fauna Sueciae Norv.
Dan. p. 214. — et Exp. crit. p. 75.
Gehäuse: etwas grösser und derber, mit fast cylin-drischer Spitze, meist von dunkelbrauner Farbe. Ober- undSpirallamelle getrennt.
Länge 13 mm, Durchm. 3 mm.
Fundorte. Vorzugsweise im Norden Deutschlands in Holstein (am Kellersee bei Eutin ), in Mecklenburg (Schwerin , Tessin ), in Thüringen , (Weimar , Lengefeld , Her-litzheim), in Schlesien.
Wohnort. In Wäldern, unter todem Laube, an sehrfeuchten, sumpfigen Orten; namentlich gerne in den sogen.Erlenbrüchen.
Verbreitung. Wahrscheinlich über den grösstenTheii Deutschlands verbreitet, aber im Norden häufiger alsim Süden, in dessen südwestlicher Ecke sie fehlt. (Der