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erreichen; Gaumenfalte 1, die obere, lang, weit über dieMondfalte hinausgreifend; Mondfalte kaum gebogen; Gau-menwulst sehr schwach, nur an den Endpunkten in schwa-chen Höckern bezeichnet. — Clausilium: Platte nament-lich gegen das obere Ende sehr stark rinnenförmig, dieselbeist in einen grossen, eckigen Lappen ausgezogen, gegen denStiel rasch verschmälert, aber nicht eckig abgegrenzt; Stielfein, ziemlich gedreht.
Länge 9—10 mm, Durchm. 2,5 mm.
Wohnort. In Wäldern.
Verbreitung. In den Krainer, Kärnthner und stey-rischen Alpen, tritt im Erzherzogthum Oesterreich nahe andie Grenze Deutschlands. Ich habe sie jedoch in Bayern noch nicht gefunden, und bezweifle die Angabe Roth’s überderen Vorkommen bei Berchtesgaden . Die Möglichkeit ihresVorkommens innerhalb Deutschlands hat mich jedoch ver-anlasst, die Art zu beschreiben und abzubilden.
Bemerkung. CI. Tettelbachiana ist die kleinste, sicheng an CI. dubia auschliessende Art; das stark rinnige, ge- Imw.-.Ulappte Clausilium, die bauchige Form, feine Streifung unter-scheidet sie gut von den übrigen Arten ihrer Gruppe. —
Die Form der Mündung und das Verhalten der Unterlamelleist eben so charakteristisch für sie bezüglich ihrer Abgren-zung gegen CI. dubia.
16. Pyrostoma parvula, Studer.
Clausüia (Helix) parvula ,fig. 488.
Studer, in Coxe trav. III. 1789. p. 131.
— Kurz. Verzeichn. 1820. p. 89. — Rossm., Icon.
— Küster, in Chemnitz ed. 2. Gen. Clausilia p. 149 Nr.144 t. 16 fig. 28-34.
— A. Schmidt, Krit. Gruppen p. 33 fig. 69—70, 189—190.— Kobelt, Nassau p. 159 t. 3 fig. 10.
— Slavilr, Böhmen p. 108 t. 5 fig. 7—8.minima, C. Pfeiffer, Naturg. I. p. 66 t. 8 fig. 35.
Thier: dunkelgrau, Hals und Augenträger dunkler,Sohle heller.
Gehäuse: klein, feingeritzt, cylindrisch-spindelförmig,sehr fein gestreift, kirschbraun, glänzend, ziemlich fest-sehalig; Umgänge 9 — 12, wenig gewölbt, anfangs sehrlangsam zunehmend, und eine kurze, scharfe Spitze bildend,