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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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dann rascher sieh erweiternd; derletzte Umgang nimmt ein Drittel derGehäuselänge ein; Nacken gegen dieSpindel etwas kammförmig aufgetrie-ben, Kamm durch eine über dieMitte des Nackens laufende Rinne be-grenzt, die auf der, der Spindel ent-gegengesetzten Seite eine schwächereAuftreibung veranlasst; Naht sehrfein; Mündung bimförmig, gelblich-braun , Mundsaum susammenhängend,erweitert und umgeschlagen, starklostretend; schwach gelippt; Interla-mellar glatt; Oberlamelle mit der Spi-rallamelle verbunden; Spirallamelle tiefherabsteigend, ziemlich hoch, höchste Spitze, im unterenDritttheile, von dieser nach unten langsam schwach bogigabfallend; Unterlamelle wenig gedreht, kurz, vor dem Vor-tritte an die Mündung flach eingesenkt, nicht bis an denMundsaum vortretend; Spindellamelle fein, stark gedreht,am oberen Ende der kurzen und seichten Nische stark aus-gebogen, nicht den Mundsaum erreichend; Gaumenfalte 1,die obere, lang, der Naht parallel, ziemlich weit über dieMondfalte hinaustretend; Mondfalte stark gebogen, Gaumen-wulst tief zurückstehend, sehr schwach angedeutet; längsder Gaumenrinne läuft eino ziemlich lange deutliche Faltenaeh rückwärts, während am inneren, dieser Falte entgegen-gesetzten Ende eine wulstige Anschwellung sich befindet. —•Clausilium: Platte ziemlich breit, nach dem oberen Endedurch stark rinnige Zusammenpressung zugespitzt, stark ge-bogen , gegen den Stiel rasch verschmälert, ohne denselbendurch Ecken abzugrenzen; Stiel stark gedreht, in leichtstumpfem Winkel angesetzt.

Grössenunterschiede. Die stets an ihren Fund-orten in sehr grosser Individuenzahl auftretende Art variirtnur in geringer Weise; die Abänderungen beziehen sich nurauf die Grösse. A. Schmidt bezeichnet Gehäuse von nur7 mm Länge als var. minor, solche von 10,5 mm Länge,als var. major.

Wohnort. An Kalkfelsen, bei trockenem Wetter im

Fig. 176.

P. parvula.