jJJÜbü'
331
unten abgerundet, oben hoch binaufgezogen, so dass es dieinnere Wandung bis an die Naht, sowie auch die Mün-dungswand berührt, auch wohl eine Strecke mit dem Stiel—chen auf dieser fortläuft; Mondfalte bald fehlend, bald rudi-mentär , im letzteren Falle nur der untere Theil derselbenvorhanden, der dann sehr schief gegen die Spindelfalte ge-richtet ist; Gaumenfalten nur die obere und diese nurrudimentär; Spirallamelle rudimentär; Oberlamelle klein,bogenförmig gekrümmt; Mündung bimförmig oder gerundet;Interlamellar ohne Fältchen, Spindellamelle eckig vorsprin-gend und wenig lostretend; Gehäuse kirsch- oder gelbbraun,glatt oder gerippt.
Verbreitung. Die wenigen Arten der Gruppe sindin den Alpen zu Hause, oder halten sich wenigstens in derNähe derselben; die Schweiz erreicht eine einzige Art derGruppe, deren Verbreitungscentrum im östlichen Theile derAlpen liegt. 1 Art erreicht in Südwestdeutschland ihreNordgrenze.
t,
24. Pgrostoma filograna , Ziegler.
Olausttia filograna, Ziegler, in Rossm. Icon. fig. 264. — Küster, in Chemnitz ed. 2 p. 93 Kr. 88 t. 10 fig. 25—27. — A. Schmidt, krit. Grup. p. 59t. 8 fig. 151—157 11. t. 11 fig. 221—223.
%
Thier: schwarzgrau, mit hellerem Kopfe und Augen-trägern.
Gehäuse: sehr klein, kaum geritzt, cylindrisch-spindel-förmig , dünnschalig, mehr oder weniger gerippt, horngelb,wenig glänzend; Umgänge 9—10, wenig gewölbt, sehr lang-sam zunehmend, Spitze sehr stumpf, der letzte Umgangetwa i l 4 der Gehäuselänge einnehmend; vor dem Mund-saume aufgetrieben und stärker gerippt, als der übrigeTheil des Gehäuses; Naht ziemlich tief; Mündung gerundet;Mundsaum scharf, erweitert, losgelöst und ziemlich weitvortretend; Spirallamelle fehlt; Oberlamelle kurz und niedrig;Unterlamelle kurz, wenig gedreht, sehr zurückliegend, vor | %der Mündung sich von der Unterlamelle sehr entfernend :■ ;und die Nische sehr erweiternd, dann im Winkel gebogen '
*ot-. <!