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Gehäuselänge ausmachend, Nacken dicht hinter dem Mund-saume eingeschnürt, dann aber stark aufgetrieben und ander Basis in einen fast kielartigen Höcker ausgezogen, derdurch eine ziemlich tief eingesenkte Rinne begrenzt wird;Naht sehr fein und seicht; Mündung rhombisch-birnförmig,Mundsaum zusammenhängend, lostretend, erweitert, gelblichgesäumt; Oberlamelle niedrig, ziemlich lang, tief in denSchlund sich hineinziehend und bis zur Spindel verlängert;Spirallamelle rudimentär, in schwacher Anlage nahe derSpindel; Unterlamelle kurz, wenig gedreht, nach oben dickerwerdend, wenig an die Mündung vortretend; Spindellamellefein, vor dem Vortritte an die Mündung winkelig ausge-bogen und dadurch die tiefe Nische nach oben starkerweiternd, dann als zarte Lamelle gerade aufgebogen undziemlich entfernt von der Unterlamelle am Mundsaume aus-laufend ; Gaumenfalten 1, die obere, rudimentär nur einkurzes Stückchen vor dem Ruhepunkte des Clausiliums;Mondfalte rudimentär oder fehlend; eine Gaumenwulst, demMundrande parallel, an beiden Endpunkten in kurzen, nachinnen laufenden Lamellen ausgezogen; — Clausilium: Plattebreit, ziemlich gebogen, etwas rinnenförmig; äusseres Endestumpf zugespitzt; Stiel ziemlich kurz, fein, sehr wenig ge-dreht, von der Platte durch eine scharfe, spitze Ecke ab-gesetzt.
Länge 10 mm, Breite 2,25 mm.
Eorm-V arietäten:
VüT . minor, A. Schmidt, krit. Gruppen p. 55.
Gehäuse: kleiner, zarter gestreift; Mündung rund-licher.
Länge 8 mm, Breite 2 mm.
Wohnort. An Felsen.
Verbreitung. In Südbayern, längs der Alpenkette(var. minor) ; im südlichsten Theile Badens, am Kaiserstuhl-gebirge; ferner bei Ebingen , Oberamt Balingen in Wür-temberg.
Bemerkung. Der Verbreitungsbezirk der vorstehen-den Art ist auf den Nordabhang der Westalpen beschränkt;sie findet sieh vorzugsweise im südöstlichen Frankreich , in