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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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stumpf,, wenig durchscheinend, wenig glänzend; Streifen un-regelmässig, von gelbiich-rother Farbe ; Umgänge 4, gewölbt,anfangs langsam, dann rasch zunehmend ; der letzte bildetweitaus den grössten Theil des Gehäuses; durch nicht sehr tiefeFig. 195.

N. parvula.

Naht getrennt; Mündung gross, eiförmig-rundlich, Spindel-rand fest, in der Mitte concav; Spindel zwar fein, weiss,aber sehr deutlich. — Mundsaum scharf.

Länge 13 mm, Durchm. 6,5 mm.

Verbreitung. Preussisch Minden (im Festungsgra-ben, com. Hesse).

Bemerkung. Trotzdem nach Angabe Baudon’s dievorstehende Art einen Umgang mehr hat als dieser Autorin seiner Artbeschreibung angibt, und trotzdem desshalbdieselbe auch um mehr als die Hälfte das angegebene Massüberschreitet, identificire ich die vorstehende Art mit derfrüher von mir als Succ. suecica betrachteten Schnecke.Sie hat zwar mit der letzteren viele Aehnlichkeit, aber sieist weit grösser und hat eine mehr rundliche Mündungs-form. Ich glaubte sie als eine grössere Form der nordischenArt nehmen zu können; da sie aber mit der Pascal’schenArt ebenso genau übereinstimmt und überhaupt trotz dersehr auffallend mehr gewölbten Umgänge sich im Ganzensehr an Succ. putris anschliesst, bin ich zur Ueberzeugunggelangt, dass sie mit N. parvula identisch ist. Meine Exem-plare haben einen deutlichen Jahresabsatz, kommen alsovon 2 jährigen Thieren Hiedurch mag sich die beträchtlicheGrösse und der Umgang mehr erklären lassen. •— Die Artwurde bisher nur in Frankreich beobachtet.

II. Section Amphibina Mörch.

Thier: Kiefer ohne Falten an den Flügeln.

Gehäuse schmaleiförmig.