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Gehäuse: sehr klein, rechts gewunden, eiförmig, Um-gänge 5 — 6, langsam zunehmend, mit stumpfem Wirbel;der letzte Umgang ziemlich gross; Mündung länglich-eiförmig,mit oder ohne Zähne; Spindel spiral mit Falten, die sichmit ihr drehen; Mundsaum meist verdickt.
Verbreitung. Das Genus besitzt in Deutschland nur eine Art, die zu den gemeinsten Schnecken gehört. Sieliebt wie alle Arten ihres Genus feuchte Orte und hält sichgerne in der Nähe des Wassers auf.
1. Carychium minimum, Müller.
Carychium minimum, Müll. Verm. hist. II. p. 125 Nr. 321. — Stein, Berlin p. 62.t. 2 fig. 5.
— — Bossm. Icon. fig. 660. — Küster in Chemnitz ed. 2. Auricula
p. 4 t. 1 fig. 8—10.
— — Kobelt, Nassau p. 164 t. 2 fig. 25. — Slavik, Böhmen p. 119
t. 5 fig. 24. 25.
— — Lehmann Stettin, p. 176 t. 15 fig. 63. — C. Pfeiffer Naturg,
III. p. 69 t. 3 fig. 40—41.
Auricula minima, Drap. tabl. moll. p. 54 Nr. 2. —hist. moll. p. 57 t. 3 fig. 18 19.
Helix carychium , y. Alten, Abhandl. Augsburg p. 107 t. 13 fig. 23.
Anatomie: Lehmann 1. c.
Thier: sehr klein, schlank, länglich, von weisslicherFarbe, durchsichtig; Mantel einfarbig, durcheinend mit ver-dicktem Kragen; Fühllappen kurz, dick, dreieckig, kegel-förmig, an der Basis verbreitert. Augen etwas hervor-tretend.
Gehäuse: sehr klein, eiförmig - thurmförmigschwachem Nabelritz, durchsichtig, weisslieh-glashell, festschalig, glänzend, fast glatt, Um-gänge 5, langsam zunehmend, eine stumpfeSpitze bildend; der letzte macht gut ein Drit-tel des Gehäuses aus; Naht tief; Mündunglänglich-eiförmig; Mundsaum lippig verstärkt,etwas erweitert; Aussenrand schwach einge-drückt, nach innen mit einem kleinen höcker-artigen Zähnchen besetzt. Auf der Spindelund auf der Mündundungwand sitzt je einkleines Zähnchen.
mit
Länge 1,5—2 mm, Durchm. 1 mm.
Grössen unterschiede. Im Verhältniss zur gerin-01 e s s i n, Fauna. 23