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Limnaea auricularia Stein, Berlin p. 69 t. 2 fig. 12. — Slavik, Böhmen p. 115t. 3 fig. 26—28.
— — Küster, in Chemnitz ed. 2 Monogr. Limnaea p. 4 t. 1 f. io.
— — Kobelt, Nassau p. 170 t. 4 fig. 4—8. — Malak. Blätter 1870
t. 1 fig. 1, t. 3 fig. 8.
— — Lehmann, Stettin p. 64 t. 15 fig. 64.
— ampulla, Küster, in Chemnitz ed. 2. Monog. Limn. p. 10 t. 2 f. 12. 14.
— auricularia var. magna, Colbeau, Annales soc. mal. Belg. 1859 t. 2 f. 1,Anatomie: Lehmann 1. c.
Thier: länglich-eiförmig, dick und plump, grau oderolivenbraun; Kopf und Rücken schwärzlich mit feinen weis-sen Pünktchen besetzt; Mantel grau, weiss und schwarz ge-fleckt, durchsichtig; Fühler dreieckig, an der Spitze etwasabgerundet.
Gehäuse: gross ohrförmig,
Fig. 221. genabelt, sehr zerbrechlich, durch-
scheinend, von horngelblicher bisgraulicher Farbe: Oberfläche feingestreift, häufig gegittert; Gewindesehr verkürzt, spitz; Umgänge 5—6,sehr rasch zunehmend, gewölbt; derletzte sehr aufgeblasen und erwei-tert, fast das ganze Gehäuse aus-machend; Mündung sehr weit, ei-förmig-gerundet, gegen den Spindel-rand stark nach abwärts gezogenundausgeschweift, fast gerade; Mund-saum scharf, erweitert, häufig um-gestülpt; Spindelrand aufgelegt; dieL. auricularia. Spindel bildet beim Yortritte an
die Mündung eine starke Falte, welchenach aussen als Nabelrinne, geöff-net bleibt; Spindelfalte weiss perlmutterartig.
Länge 33 mm, Breite 25 mm.
Länge der Mündung 27 mm, Breite 16 mm.
Wohnort. In stehenden Wassern mit schlammigemGrunde.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete, eine der häufig-sten Limnaeen.
Grössen unterschiede. Sehr bedeutend, von 16 mmLäng, 12 mm Breite bis zur oben angegebenen Grösse. —Unter den Species ihres Genus ist die vorstehende Art die