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3. Var. albescens, CleDSin f Corr.-Blatt min. -zool. Vcr. IlegcDsburg1814, p, 73.
Gehäuse: sehr klein, sehr dickschalig, von röthlieh-weisser Farbe; Gewinde ziemlich spitz, etwasverlängert; Mündung weit, rundlich; Mundsaum Fig. 223.scharf, erweitert.
Länge 14,5 mm, Breite 11 mm.
Länge der Mündung 11 mm, Breite 8 mm.
Wohnort. Nur im Chiemsee in Ober-bayern .
Bemerkung. Die vorstehende Art istüber ganz Europa und den nördlichen Theil g. albescens.Asiens verbreitet. — Ich habe die von den Au-toren mit derselben vereinigte L. ampla, Hartm. ausgeschie-den, weil ich gefunden habe, dass beide Arten eine ganzverschiedene Drehung der Spindel besitzen. L. auriculariaunterscheidet sich nämlich von L. ampla durch den Winkel,den die Spindel beim Yortritte an die Mündung mit derMündungswand bildet, während bei allen zu L. ampla ge-hörigen Formen Mündnngswand und Spindel eine fast ge-rade fortlaufende Linie bilden. Ausserdem besitzt L. amplaeinen weit mehr erweiterten und aufgestülpten Mundsaumund eine wo möglich noch dünnere Schale.
3. Gulnaria ampla, Hartmann.
Gulnaria ampla, Hartm. Gasterop. p. 69 t. 5.
Limnaea — Kobelt, Malak. Blätter XVII. t. 1 fig. 3 und t. 2 fig. 5.
— auricularia, Küster in Chemnitz ed. 2. Monogr. Limn. t. 1 fig. 11 u. 13.
Anatomie: unbekannt.
Thier; Derber als jenes der vorigen Art, sehmutzig-gelb-grau, dicht mit helleren, gelblichen Punkten besät;Sohle horngelblich, eiförmig; Mantel grob-gefleckt.
Gehäuse: gross, ohrförmig, sehr dünnschalig, durch-sichtig; Oberfläche feingestreift, häufig gegittert und starkmit Schmutz beschlagen; Gewinde sehr verkürzt, kaum etwashervorragend; Umgänge 4, sehr rasch zunehmend, sehraufgeblasen, durch eine tiefe Naht getrennt, der letzte fastdas ganze Gehäuse ausmachend; Mündung sehr weit, rund-lich, die obere Mündungsecke fällt mit der Wirbelspitze
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