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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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der Guln. auricularia. Ich kann mich hiemit jedoch nichteinverstanden erklären, da er für seine Ansicht keine Beweisebeibringt. G. auricularia erzeugt in den grossen Voralpen-seeen allerdings eigenartige Seeformen; aber diese weichennicht unbedeutend von Guln. tumida ab und sind immerleicht von der vorstehenden Art zu unterscheiden.

5. Gulnaria inner onata, Held.

Limnaea mucronata, Held, Isis. 1836 p. 271. — Progr. 1848/49 p. 12 Nr. 5.

— — Küster, in Chemnitz ed. 2. Monogr. Limn. p. 11 t. 2 f. 15—17.

Anatomie, unbekannt.

Thier: unbekannt.

Gehäuse: klein, festschalig, stark gestreift, durchsichtig,von gelblicher Hornfarbe; Umgänge 5, sehr gewölbt, lang-sam zunehmend, ein ziemlich langes, spitzes Gewinde bildend;der letzte wenig erweitert. Naht tief; Mün-dung rundlich eiförmig; die Spindelsäule bil- Fig. 232.det beim Vortritte an der Mündungswand mitdieser einen Winkel; Spindelsäule lang, etwasschief zurückgeneigt; Mundsaum scharf, etwaserweitert; Spindelumsehlag schmal, fest auf-gedrückt, Spindelrinne sehr enge.

Länge 19 mm, Breite 13 mm.

Länge der Mündung 13 mm, Breite8 mm.

Wohnort. In Bächen und Seeen derbayr. Alpenkette.

Grössenunterschiede. Von 11 mm bezw. 9,5mmbis zur angegebenen Grösse; die Grösse ist meistens nachden einzelnen Fundorten wechselnd.

Farbenabänderungen. Die in den Seeen lebendenExemplare nehmen die fleischröthliche Farbe an, wie wir siebei den Seeformen der vorhergehenden Limnaen beschriebenhaben.

Formvarietäten: Sehr mannigfaltig; fast jeder See,in welchem sich Vertreter dieser Species finden, hat seineeigentümliche Form erzeugt, die sieh im Ganzen durch ihredicke Schale und fleischröthliche Färbung auszeichnen. Trotzder ungeheuren Individuenzahl, mit welcher sie die Seeen