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unterscheiden ist, kann ich mich doch nicht entschliessen,diese beiden Arten zu vereinigen. Ich habe bei meinemreichen Materiale an Limnaeen keine Form gefunden, beider ich im Zweifel gewesen wäre, zu welcher Art sie zustellen ist, und darum habe ich L. ovata, Drap, als gut be-grenzte Art erkannt und angenommen. — Gerade der Um-stand trägt sehr zur Verwirrung bei, dass man recht gutunterschiedene Arten, wie L. ampla, Hartm., tumida, Heldetc. sozusagen in einen Topf geworfen hat. — Die von mirvon L. auricularia ausgeschiedenen Arten werden sich eben-sogut unterscheiden lassen, als Hel. obvia, ericetorum, Am-monis etc., die jetzt allgemein als gute Arten gelten. ■—L. ovata, Drap, ist über ganz Europa und Nordasien ver-breitet. — Gulnaria ovata, die der Form nach weit mehran G. auricularia erinnert als G. ovata an G. peregra hatHazay als von G. auricularia merklich verschieden nachge-wiesen, da ihre empryonale Entwicklung verschieden istund auch anatomisch beide Arten differiren.
7. Gulnaria peregra, Müller.
Buccinwn peregrum, Müller, vexm. hist. II. p. 130 Nr. 324.
Limneus pereger, Drap. tabl. moll. p. 48. — Hist. moll. p. 50 t. 2 fig. 34—37.
— — 0. Pfeiffer, Naturg. I. I. p. 90 tu 4 fig. 23—24. — Rossm. Icon,
fig. 54.
— — Sturm, Fauna VI. 4 t. 1. — Slavik, Böhmen p. 117 t. 3 fig. 30—35.
— — Kobelt, Nassau p. 167 s. 4 fig. 12.
— — Lehmann, Stettin , p. 185 t. 15 fig. 35.
Limnaeus pereger, Küster in Chemnitz Couch. Cab. ed 2. p. 14 t. 3 fig. 12—18.
Anatomie: Lehmann 1. c.
Thier: derb, kurz und breit, vongraulich-grüner oder gelbbräunlicher Farbemit vielen hellgelblichen Punkten besetzt;Mantel blaugrau.
Gehäuse: von mittlerer Grösse, ei-förmig, ziemlich festschalig, mit feinen,dichten Streifen besetzt, durchscheinend,von hornbrauner Farbe , wenig glänzend;Umgänge 4—5, sehr langsam zunehmend,ziemlich gewölbt, der letzte Umgang län-ger als das ganze Gewinde; Gewinde kurz,kegelförmig; Nabt tief; Mündung spitz-
Fig. 244.
G. peregra.