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8. Limnophy sa palustris , Mittler.
Jßitccinwn palustre, Müller, verm. hist. II. 1774 p. 131.
Limnaeus palustris, Drap. hist. moll. 1805 p. 52 t. 2 fig. 40—42; t. 3 fig. 1. 2.
— — C. Pfeiffer, Naturg. I. p. 88 t. 4 fig. 20. — Rossm. Icon. f. 51.
— — Kobelt, Nassau, p. 179 t. 4 fig. li, — Lehmann, Stettin p. 192
t. 16 f. 68.
— — Stein, Berlin p. 67 t. 2 fig. 14. — Slavik p. 118 t. 3 fig. 38.
Helix fragilis, Linne, Syst. nat. X. p. 774 (?).
Limnaea — Küster, in Chemnitz ed. 2 p. 16 t. 4 fig. 1—10.
— eloäes, Say., Journ. Acad. nat. sei. phil. II. 1821 p. 169.
Anatomie: Lehmann 1. c.
Thier: lang-eiförmig, nach hinten wenig verschmälert;Schwanzende zugerundet, von graublauer Farbe, mit gelb-lichen Punkten besetzt; Fühler pfriemenförmig, die Augenauf einem helleren Vorsprunge an der inneren Seite deretwas verbreiterten Fühlerbasis, Schnauzenkappe nach vornestark ausgeschnitten, Mantel graublau.
Gehäuse: verlängert; starkschalig, kaumdurchscheinend, seidenglänzend, stark gestreift,hornbraun; Gewinde sehr lang, thnrm - undkegelförmig; Umgänge 7, langsam zunehmend,wenig gewölbt; der letzte wenig aufgeblasen;Naht seicht; Mündung länglich-eiförmig, innenglänzend, dunkel - violett; Mundsaum scharf,selten durch eine Lippe, die vom Rande ziem-lich entfernt ist, verstärkt; Spindel beim Vortrittean die Mündung eine Falte bildend, und sichnach links stark zurückbiegend; Spindelumschlagschwach und so fest angedrückt, dass keine Rinne
offen bleibt.
Länge 21 mm, Durchm. 9 mm.
Länge der Mündung 10 mm, Durchm. 6,5 mm.
Wohnort. In Gräben, Sümpfen, Altwassern, über-haupt in stehenden Altwassern aller Art.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete.
Grössenunterschiede. Sehr beträchtlich; in dergrössten Varietät (corvus., Gmel.) eine Länge von 38 mm,in der kleinsten nur eine solche von 6 mm erreichend.-
Farben unterschiede. Die Art hält an ihrer typi-schen Farbe, welche sich nur wenig nach der Wasser- und
Fig. 248.
L. palustris.