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Bodenbeschaffenheit ihrer jeweiligen Fundorte modificirt,ziemlich fest; die kleineren Varietäten bleiben meist hellerund durchsichtiger, während die grossen, in kalkreichenSeeen lebenden Varietäten manchmal eine bläulich-brauneFarbe annehmen. — In schlammigen Wassern lebende Exem-plare beschlagen sich mit einer der Farbe des Schlammesentsprechenden Schmutzkruste.
Formvarietäten. Im Ganzen nicht so zahlreichund vom Typus der Art abweichend, als bei den bisher be-schriebenen Arten. Die wesentlichsten Veränderungen be-ziehen sich auf die Länge des Gewindes, die sich manchmalbis zur Hälfte der ganzen Gebäuselänge verkürzt. Gitter-förmig gestreifte Gehäuse finden sich namentlich bei:
1. VüT. COTVUS , Gmel. (Hel. coryus.) Gmelin, Syst. nat. p. 3665.
Küster, in Chemnitz ed. 2 1. o. fig. 1, 2, 3 u. 4.
— C. Pfeiffer, t. 4 fig. 20. - Kobelt, t. 4 fig. 11. IJZUZt*„ ■ Slavik, t. 3 fig. 40. — Stein, t. 2 fig. 14.
Gehäuse: sehr gross, dickschalig,meist gitterförmig gerippt; Gewinde sehrverlängert, sehr spitz; Umgänge 7—8,langsam zunehmend; Spindelumschlag sehrzart; Naht oft durch eine weisse, faden-artige Linie bezeichnet.
Länge 38 mm, Breite 17 mm.
Länge der Mündung 12 mm, Breite7,5 mm.
Wohnort. In Seeen und stehendenWassern mit erdigem Schlamme am Grunde.
Bemerkung. Auch bei dieser Va-rietät ergeben sich geringe Abweichungenin Bezug auf die Gewindelänge, und dermehr oder minder raschen Zunahme derUmgänge. Die kürzeste Form habe ichgenannt:
Fig. 249.
L. corvus.
U. Subvar. curta y ciess., Corresp.-Blatt, Eegensburg 1873 p. 121 .Gewinde: sehr verkürzt und zusammengeschoben, mit