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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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396
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Fig. 259.

und zwar geht sie ebensoweit nach Norden, alssie im Gebirge anfsteigt, wo sie ihren Schwester-arten weit vorauseilt. Ich habe sie noch imSchachensee hei Partenkirchen bei circa 1800 mHöhe getroffen.

L ventricosa.

Genus Amphipeplea, Nilson.

Amphipeplea, Nilson, hist. moll. Suec. 1822 p. 58.

Thier: gross, sehr schleimig. Der sehr ausdehnbareganz randige Mantel verlängert sich zuweilen der Art, dasser das ganze Gehäuse umhüllt. Im Uebrigen ist dasThier nicht wesentlich von jenem des Genus Limnaea ver-schieden.

Gehäuse: sehr zart und zerbrechlich, durchsichtig, auswenigen rasch zunehmenden Umgängen bestehend, die einsehr wenig erhobenes Gewinde bilden; Mündung sehr weit,eirund; Mundsaum scharf; Spindelsäule stark zurückgebogen,ohne Falte; Spindelumschlag sehr zart.

Verbreitung. Das Genus Amphipeplea findet sich,soweit jetzt bekannt, nur in Europa und Australien .

1. Amphipeplea glutinosa, Müller.

Buccinum glutinosum, Müller, Verm. hißt. II. p. 129 Nr. 823.

Helix glutinosa , Gmelin, Syst. nat. p. 8659.

XAmnaeus glutinosus, Drap. hist. moll. p. 50.

Limnaea glutinosa, Rossm. Icon. f. 48. Lehmann, Stettin p. 196 t. 16 fig. 69.Amphipeplea, Küster, in Chemnitz ed. 2 p. 59 t. 10 fig. 20. 21.Anatomie: Lehmann 1. c.

Thier: olivenfarbig, mit unregelmässigen, schwarzenFlecken besetzt; Mantel gelbbraun, schwarz marmorirt undgelb punktirt.

Gehäuse: fast kugelrund, sehr zart und dünn, durch-sichtig, glashell, Oberfläche sehr glatt und glänzend, nurhart an der Naht ist die Oberfläche runzelig gestreift; Ge-winde kaum etwas erhaben; Umgänge 2-4, sehr rasch zu-nehmend, gewölbt, der letzte sehr erweitert, fast das ganzeGehäuse einnehmend; Mündung weit, rundlich-eiförmig; nach