Fig. 259.
und zwar geht sie ebensoweit nach Norden, alssie im Gebirge anfsteigt, wo sie ihren Schwester-arten weit vorauseilt. Ich habe sie noch imSchachensee hei Partenkirchen bei circa 1800 mHöhe getroffen.
L ventricosa.
Genus Amphipeplea, Nilson.
Amphipeplea, Nilson, hist. moll. Suec. 1822 p. 58.
Thier: gross, sehr schleimig. Der sehr ausdehnbareganz randige Mantel verlängert sich zuweilen der Art, dasser das ganze Gehäuse umhüllt. — Im Uebrigen ist dasThier nicht wesentlich von jenem des Genus Limnaea ver-schieden.
Gehäuse: sehr zart und zerbrechlich, durchsichtig, auswenigen rasch zunehmenden Umgängen bestehend, die einsehr wenig erhobenes Gewinde bilden; Mündung sehr weit,eirund; Mundsaum scharf; Spindelsäule stark zurückgebogen,ohne Falte; Spindelumschlag sehr zart.
Verbreitung. Das Genus Amphipeplea findet sich,soweit jetzt bekannt, nur in Europa und Australien .
1. Amphipeplea glutinosa, Müller.
Buccinum glutinosum, Müller, Verm. hißt. II. p. 129 Nr. 823.
Helix glutinosa , Gmelin, Syst. nat. p. 8659.
XAmnaeus glutinosus, Drap. hist. moll. p. 50.
Limnaea glutinosa, Rossm. Icon. f. 48. — Lehmann, Stettin p. 196 t. 16 fig. 69.Amphipeplea, — Küster, in Chemnitz ed. 2 p. 59 t. 10 fig. 20. 21.Anatomie: Lehmann 1. c.
Thier: olivenfarbig, mit unregelmässigen, schwarzenFlecken besetzt; Mantel gelbbraun, schwarz marmorirt undgelb punktirt.
Gehäuse: fast kugelrund, sehr zart und dünn, durch-sichtig, glashell, Oberfläche sehr glatt und glänzend, nurhart an der Naht ist die Oberfläche runzelig gestreift; Ge-winde kaum etwas erhaben; Umgänge 2-4, sehr rasch zu-nehmend, gewölbt, der letzte sehr erweitert, fast das ganzeGehäuse einnehmend; Mündung weit, rundlich-eiförmig; nach