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Mündung fast gerade herabsteigend; Spindelumschlagbreit.
Länge 8 mm, Breite 3,8 mm.
Länge der MünduDg 3,7 mm, Breite 2 mm.
Wohnort. In Wassergräben, Pfützen, Altwassern,Teichen und Seeen, auch in langsam fliessenden Bächen undnamentlich gerne in Quellen.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete.
Grössen unterschiede. Sehr beträchtlich, zwischen3,5—11 mm Länge wechselnd; bei fast keiner Species desGenus finden sich so gewaltige Differenzen. Eine sehr grosseForm hat Puton, Moll, der Vosges. p. 60, L. disjuncta ge-nannt.
Par be n a b ä n de rung e n. Die Gehäuse differiren zwi-schen hornbraun und graugelb; sehr hellgefärbte Gehäusefinden sich gewöhnlich in stark kalkhaltigen Wassern; sehrdunkle in humusschlammigen Altwassern.
For mvarietä ten: Von der grossen Menge von Form-variationen, die sieh in fortlaufender Beihe an einanderhängen,kann ich nur 2 als Bepräsentanten zweier entgegengesetzterEiehtungen hervorheben:
1 . VüT. oblonga, Puton, Moll. d. Vosges. p. 60.
Gewinde: verlängert, mehr zugespitzt; die 258.Umgänge langsamer zunehmend, weniger ge-wölbt ; der letzte weniger erweitert; Mündungmehr länglich-eiförmig.
Länge 6,5 mm, Breite 3,4 ,mm.
Verbreitung. Wahrscheinlich im ganzenGebiete. l. obionga.
2. Var. ventricosa, Hoq. Tandon. Mst. ii. p. 4731.34 sg. 23.
L. gingivatus, Küster in Chemnitz ed. 2 p. 19 t. 3 fig. 28 . 29 .
Gewinde: verkürzt, mehr zusammengeschoben, Umgängerascher zunehmend, der letzte Umgang auffallend weiter alsdie übrigen.
Länge 7,5 mm, Breite 4,5 mm.
Verbreitung. Wohl im ganzen Gebiete zerstreut.Bemerkung. L. truncatula ist sehr weit verbreitet