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Planorbis rotundatus, Hobelt, Nassau p. 195 t. 5 fig. 9. — Stein, Berlin p. 74t. 2 fig. ] 6.
— — Lehmann, Stettin p. 217 t. 17 fig. 76.
— rotundatus, Westerlund, Malak. Blätter XXII. p. 108 t. 3 fig. 10-—12.
— spirorbis, Slavik, Böhmen p. 113 t. 3 fig. 10-~ 12.
Anatomie: Lehmann 1. c.
Thier: schlank, von braunrother Farbe; Sohle heller;Fühler pfriemenförmig, weissgrau; Mantel von braungrauerFarbe.
Fig. 275.
Gehäuse:: klein, dünnschalig, fe ingestreift, glänzend , durchscheinend, vonröthliehgelber Farbe; Gewinde oben etwaseingesenkt, unten fast eben ; Umgänge6—7, sehr langsam zunehmend, rundlich,aber an der Unterseite etwas abgeflachtund stumpf gewinkelt; der letzte Umgangfast doppelt so breit als der vorletzte;Naht tief; Mündung rundlich; Mundsaumscharf, häufig mit einer weisslichen Lippebelegt.
Durchm. 7 mm, Höhe 1,3 mm.Wohnort. In stehenden Wassern,häufig in selbst zeitweise austrocknenden Wiesengräben.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete.
Grössenunterschiede. Gering; Gehäuse, welcheweniger als 6 Umgänge haben, sind nicht ausgewachsen,trotzdem sich oft solche in grosser Menge zusammenfinden,was sieh aus der erwähnten Beschaffenheit ihrer Wohnorteerklärt.
PI. rotundatus.
Formv arietäten*
1. Var. gracilis , Gradier, lnWesterlunä, Malak. Blätter XXII. p. 109t. 3 fig. 43—45.
Fig. 276.
PI. gracilis.
t um ifiWh
Gehäuse: etwas kleiner, Umgängesehr langsam zunehmend, der letzte wenigbreiter als der vorletzte, Gewinde enger;Mündung enger, mehr rundlich-eiförmig.
Durchm. 6,5 mm, Höhe 1 mm.
Verbreitung. Nur in Süddeutsch land beobachtet.
Bemerkung. Die vorstehende Spe-eies hat denselben Verbreitungsbezirk wiePI. marginatus.