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7. Gyrorbis spirorbis, Linne.
Helix spirorbis, Linne, Syst. nat. ed. X. p. 77G. — Gmelin, Syst. nat. p. 3624.Planorbis — Hüller, Verm. hist. II. p. 161 Nr. 347.
— — C. Pfeiffer, Naturg. I. p. 79 t. 4 fig. 8. — Sturm, Fauna VI. 4 t. 7.
— — Rossm., Icon. fig. 63. — Westerlund, Malak. Blätter. XXII. p. 108
t. 3 fig. 34-36.
Anatomie: nicht untersucht.
Thier: röthlich mit braunem Kopfund Hals.
Gehäuse: klein, festschalig, feingestreift, glänzend, etwas durchscheinend,von hellgelber Hornfarbe; Gewinde ober-seits coneav, unterseits wenig eingesenkt;
Umgänge 6—7, gedrückt rundlich, unter-seits etwas abgeflacht und mit nach aussenangedeuteter Kielecke, langsam zunehmend;der letzte gut nochmal so breit als dervorletzte; Naht tief; Mündung schief,rhombisch, mit abgerundeten Ecken;
Mundsaum scharf, meist mit weiss'er Lippebelegt.
Durchm. 5 mm, Höhe 1 mm.
Wohnort. In stehenden Wassern.
Verbreitung. Nur in Norddeutschland, etwa vomMainthale ab.
Grössenunterschiede. Nicht bedeutend; die gröss-ten Gehäuse erreichen 7,5 mm, Durchmesser (v. major, We-sterlund, Malak. Blätt. XXII. p. 108).
Formvarietäten. Dieleichte Kielanlage verschwindetmanchmal vollständig, so dass nur eine Andeutung zur Bil-dung einer Ecke übrig bleibt. Diese Erscheinung tritt aberstets mehr individuell auf und ist nie auf alle Exemplareeines Fundortes ausgedehnt. Ausserdem ist die Art ziem-lich constant in ihren Formen, nur die nachstehende Ab-änderung möchte als Varietät zu betrachten sein.
1. VffT . Dazurt, Mörch, Americ. Journ, Couch. 1868 IV. p. 27.Flan. Dazuri, Westerlund, Malak. Blätter XXII. p. 107 t. 2 fig. 19—22.
Gehäuse: etwas grösser, die 5 Umgänge schneller anWeite zunehmend, der letzte Umgang noch etwas breiterCl e s Bin, Fauna. 27
Fig. 277.
PI. spirorbis.