428
fig. 15—18). Der halbe Umgang mehr und die etwas ge- jdrücktere Form desselben gegen die Mündung entsprechendem bei Pl. albus angeführten Verhalten, und ich vermagdiese grösseren Gehäuse daher nicht als Varietät anzuneh- {
men.
Bemerkung. Pl. Bossmaessleri unterscheidet sich vonPl. albus durch den Mangel der dieser Art eigentümlichen lSkulptur, durch die mehr gerundeten Umgänge, die man- ?gelnde Erweiterung des letzten Umganges gegen die Mün- ) !düng zu, und durch die geringere Verlängerung des oberenMündungsrandes.
16. Gyraulus crista, Linni. ■' "
Nautilus crista, Linne, syst. nat. ed, X. 1758 p. 709. = "4 [SLi,)
Planorbis imbricatus, Müller, Verm. hist. II. p. 165.
— cristatus, Draparn., hist. moll. p. 44 t. 2 fig. 123. — Kobelt, Nassau
p. 196 t. 5 fig. 11. ' ;
— nautileus, Lehmann. Stettin p. 221 t. 17 fig. 79.
— crista Westerlund, Malat. Blätter XXII. p. 115.
Anatomie: Lehmann 1. o.
i
Thier: klein, von grauer oder gelbbrauner Farbe, mitröthlichem Scheine und schwärzlichen Punkten; Fühler gross,und stark, fadenförmig, zugespitzt, weisslich; Mantel dünn, idurchsichtig, grau. j
Gehäuse: sehr klein, durchsichtig, sehr fein gestreift,fast glatt oder gerippt, matt glänzend, von heller Hornfarbe,Gewinde oberseits eben, unterseits weit genabelt; Umgänge3—4, sehr schnell zunehmend, sehr gedrückt, gekielt; dieletzte gegen die Mündung stark erweitert; Mündung .sehr ^schief, länglich - eiförmig; Mundsaum scharf, zusammen-hängend.
Durchm. 2,5 mm, Höhe 0,5 mm.
Formvarietäten. Die Gehäuse entbehren entweder (aller Skulptur, oder die Epidermis wächst in Rippen und ^Stacheln aus. Mit diesen Differenzen sind aber auch Form-änderungen der Umgänge und Grössenunterschiede derartverbunden, dass die Frage nicht unberechtigt ist, obdiese Variationen ähnlich wie bei Hel. costata und pulchellanicht als selbstständige Species zu betrachten sind.