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Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna / von S. Clessin
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Bemerkung. PI. glaber, der dem PI. albus sehr nahesteht und sich hauptsächlich durch den Mangel der demletzteren eigentümlichen Skulptur von ihm unterscheidet,ist über den grössten Theil von Europa verbreitet; er wurdesogar noch in Nordafrica , nicht mehr aber im asiatischenSibirien beobachtet.

15. Gyr aulus Bossmae ssleri, Auerswald.

Planorbis Bossmaessleri, Auerswald, A. Schmidt, Zeitschr. für Mal. "VIII. 1851p, 179.

Rossm., Icon. fig. 962.

Westerlund, Malak. Blätter XXII. p. 111.

Anatomie: Das Thier wurde bis jetzt nicht anatomisch untersucht.

Thier: nicht beschrieben.

Gehäuse: klein, sehr fein gestreift, schwach seiden-glänzend, ziemlich festschalig, von bräunlicher Hornfarbe,oberseits Gewindecentrum leicht ein-gesenkt, unterseits schüsselförmig- Fig. 288.

concav; Umgänge 4, rundlich, schnellzunehmend; der letzte gegenüberden übrigen sehr an Breite über-wiegend , aber ohne sich gegen dieMündung auffallend zu erweitern;

Mündung rundlich, wenig schief, durchdie Mündungswand schwach ausge-schnitten ; Mundsaum scharf, häufigmit weisser Schmelzlippe belegt; obereSeite wenig verlängert.

Durchm. 6 mm, Höhe 1,5 mm. G . Kossm&essieri.

Wohnort. In Wassergräben.

Verbreitung. Nur von wenigen Orten bekannt,Frankfurt a. Main , Leipzig , Bamberg (?), Dischkau b. Hallea./Sle ; aber wahrscheinlich doch weiter verbreitet, da der-selbe in Tirol und in Schweden sich findet.

Grössen unterschiede. Die grössten Exemplareerreichen nur 7 mm Durchmesser bei etwa 1,8 mm Höhe,und werden unter der Benennung PI. Gredleri, Bielz (Gred-ler, Tyrols Land- u. Süssw.-Moll. II. p. 9) als selbstständigeArt betrachtet (Westerlund, Malak. Blatt. XXII. p. 111 t. 2