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(die äusserste Spitze überschreitet in der Projection dieGehäusebasis), spitz; Mündung eiförmig.
Länge 7 mm, Breite 4,5 mm, Höhe 4,5 mm.
Fundort: Im Hagenbach bei Breitenbrunn , (Baiern,Kreis Schwaben ).
Bemerkung. Die Form dieser Varietät ist fast ge-nau jener einer phrygisehen Mütze.
6- V&V. cornu, Clessin, Monogr. Gen. Ancylus im Chem. Conch.
Cab. ea. 2 p. 49 t. 8 fig. 4. 4.
Anc. fiuviat. var. deperditus, Clessin Excurs. Fauna I. Aull. p. 425 fig. 280. (male)— — var. rivularis, Colbeau. (ex origin.)
Gehäuse festschalig, mehr erhoben, seitlich mehr oderweniger zusammengedrückt, nach vornesehr gewölbt, nach rückwärts wenig con-cav, Wirbel sehr zurückstehend, meistmehr oder weniger überhängend, stumpf;
Mündung länglich-eiförmig, fast einemViereck ähnlich, dessen Ecken stark abge-rundet sind.
Fundorte: Donau bei Regensburg ,
Miesbach , im Sulzbach bei Sulz im Eisass,im Rhein bei Rodenkirchen, bei Streitberg in der fränkischen Schweiz ; (Quelle imSchauerthal); im Vaynthal (Rheinpreus-sen).
Wohnort der Art: in fliessenden Gewässern allerArt, von der Quelle bis zum Strom. An im Wasser liegen-den Steinen sitzend.
Verbreitung der Art. Im ganzen Gebiete; nurselten in den fliessenden Gewässern fehlend.
Bemerkung. Die typische Form ist am häufigstenund findet sich fast ausschliesslich im nördlichen Deutsch land , soweit wenigstens bis jetzt meine Beobachtungen rei-chen. Anc. Sandbergeri i. Wiedersheim, (Beiträge zur Kennt-niss der würt. Höhlenfauna p. 19), der in den Höhlen desWürtemb. Jura lebt, kann ich nur für unentwickelte Formdes An. fiuviatilis typ. (simplex Brgt.) halten.
Bemerkung. Trotzdem manche Varietäten der Art,wie ich sie aufgezählt habe, sich anscheinend recht weit von
Fig. 301.
An. cornu.