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grauweiss; Kiefer klein, dreitheilig; Mittelstück mit erhabe-nen Pünktchen; Zunge lang, schmal, bandförmig; Geschlechts-Athmungs-und Afteröffnung auf der rechten Seite gelegen.
Gehäuse: schmal, verlängert-eiförmig, gedrückt, etwaskegelförmig, sehr dünnschalig, von horngelber Farbe, wenigglänzend, mit sehr feinen Zuwachsstreifen; Spitze klein,etwas hackig, wenig nach links geneigt; Mündung weit,verlängert-elliptisch, vorne etwas breiter als hinten; Mund-saum scharf.
Länge 7,5 mm, Breite 3 mm, Höhe 2 mm.
Farben unterschiede. Unbedeutend; meist nehmendie Gehäuse aber einen der Farbe des Wassers, in dem siesich aufhalten, entsprechenden Schlammüberzug an.
Fig. 305.
Veil, lacustris.
Fig. 306.
Veil. Moquinianus.
Gehäusevarietät :
1. T r ClT. Moqilinianus , Bourguignat 1863. Cat. Ancyl. in Journ.Conch. IV. p. 197 t. 6 fig. 9.
— Clessin, Monogr. Ancylus in Cliem. ed. 2
p. 59 t. 2 fig. 46-49.
Gehäuse: mehr erhoben, seitlich sehr zusammenge-drückt, nach vorne mehr gewölbt; Wirbel sehr spitz, etwasmehr zurückstehend und mehr überhängend, oft sogar dieBasis der Mündung überschreitend. — Mündung vorne kaumverbreitert.
Länge 7,5 mm, Breite 3,5 mm, Höhe
Fundorte: Sumpf bei Wehrdorf, Oldenburg; Reichen-berg in Böhmen .