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Naht eingedrückt, mit einen dunkelrothen, wulstigen Fadenbesetzt; Mündung etwas zugespitzt-eiförmig; Mundsaumam Aussenrande mit einer dunkelrothen Wulst belegt;Ränder verbunden; Deckel tief eingesenkt, sehr fein, farb-los, glänzend mit ziemlich rasch zunehmenden Windungen.
Höhe 4 mm, Durchm. 1,8 mm.
Grössenunterschiede. Unter meinen aus Süd-bayern stammenden Exemplaren finden sich Gehäuse vonnur 3,2 mm Länge und 1 mm Durchm.
Wohnort. Wie die vorige Art.
Verbreitung. Nur im südlichen Theile Deutschlands ;bis jetzt nördlich des Mains noch nicht gefunden.
Bemerkung. Der Verbreitungbezirk dieser Art er-streckt sich weiter nach Süden als jener der vorhergehen-den, indem er die Südspitze Italiens erreicht. — Im Ganzenscheint A. lineata auch da seltener zu sein, wo sie mit A.polita zusammen vorkommt. Im Auswurfe der Flüsse nachUeberschwemmungen ist sie noch am leichtesten, wenn auchnur in alten Gehäusen, zu bekommen.
XI. Familie Assimineidae.
Thier: spiralgewunden mit nur 2 Fühlern, auf derenSpitze die Augen sitzen; durch Lungen athmend; Zunge:täniogloss (jener des Gen. Lithoglyphus sehr ähnlich).
Gehäuse: kegelförmig, gedeckelt; Deckel gewunden.
Genus Assiminea, Lcach.
Assiminea, Leach 1818 in Flemming hist. of. brit. An. V. p. 275.
Thier: Kopf mit einer breiten Schnauze versehen;Fühler 2, cylindrisch, dick und contractil, Augen auf derSpitze der Fühler; Fuss länglich-eiförmig; Athemöffnung ander rechten Seite des Thieres.
Gehäuse: kegelförmig, festschalig; Gewinde kurz;Mündung eiförmig; Mundsaum scharf, zusammenhängend;Deckel dünn, hornig, gewunden; Kern excentrisch, liegtan der Innenseite der Mündung.
Verbreitung. Die Art ist ist über die ganze Erdeverbreitet.
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