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ß Länge 4,5 mm, Durchm. 1 mm.
Wohnort. Unter todem Laube, im teinen Mulm, imfaulenden Holze, in Wäldern und unter Hecken.
Verbreitung. Im ganzen Gebiete, bis zu den Küstender Nord- und Ostsee; wahrscheinlich auch in Böhmen , ob-wohl Slavik sie nicht aufzählt.
Bemerkung. Die vorstehende Art ist über dengrössten Theil Europas verbreitet; sie erreicht jedoch Schwe-den nicht mehr, während sie in England noch gefundenwird. Acme polita gehört zu den selteneren Arten, obwohlsie kaum auf grössere Entfernung innerhalb ihres Ver-breitungsbezirkes fehlt. Ihre Seltenheit beruht zum grösstenTheile in der Schwierigkeit, die sehr verborgen im Mulmlebende Schnecke zu sammeln. Nur bei feuchtem Wettertritt das Thierchen mehr an die Luft; ausserdem kann sienur bei sorgfältigster Durchsuchung des Mulmes in einemTuche gesammelt werden. Von der folgenden Art unter-scheidet sie sich durch den Mangel der Streifen und durchihre geringere Grösse. A 4
’ 2. Acme lineata , Draparnaud.
Bulitmts lineatus, Drap., tabl. moll. 1801 p. 67.
Turbo fuscus, Mont. test. brit. 1803. p. 330.
Auricula lineata, Drap., hist. moll. p. 57 t. 3 fig. 20. 21.
Helix u. Carychium cochlea, Studer.
Acicula fusca, L. Pfeiffer, Monogr. Pneum. viv. 1852. p. 4.
Acme lineata, Hartmann, in Sturm’s Fauna VI. 6 t. 2.
Pupula aricularis lineata, Hartm., Erd- und Süssw.-Gast. I. p. 1 t. 1.
Cyclostoma lineata, Held, Progr. 1846)47 p. 16.
Anatomie: Schako, Jahrbuch, Malak. Ges. II. p. 145 t. 5 fig. III. k.(Radula u. Kiefer).
Thier: kleisterfarben, Fühler grau ; Kopf gross, rüssel-Fig. 310. förmig verlängert, vorn abgestutzt, durcheine Spalte vom Fuss getrennt; Fühlerfadenförmig; Afteröffnung rechts.
Gehäuse: klein, mit punktförmig einge-drückter Nabelstelle, walzenförmig, sehrglänzend, von hornbrauner Farbe; über dasganze Gehäuse ziehen sich parallele ingleichmässiger Entfernung stehende vertiefteLinien. Umgänge 6—7, sehr wenig gewölbt,langsam zunehmend; der letzte nimmt etwasmehr als ein Viertel der Gehäuselänge ein;
Ac. lineata