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über ein Drittel der Gehäusehöhe einnehmend; die Umgängelegen sich stark übereinander nnd sind dnrch eine ziemlichtiefe Naht getrennt; Mündung eiförmig-rundlich, Mundsaumscharf, gerade, zusammenhängend; der Spindelrand etwasübergeschlagen und den Nabel völlig verdeckend. Deckeldünn, hornig, braun, leicht concav mit einem schüsselartigeingesenkten, der linken Seite genäherten, halbmondförmigenKerne.
Höhe 28 mm, Durchm. 21 mm.
Farbenabänderungen. Ziemlich unbedeutend;Grundfarbe bald heller, bald dunkler gefärbt; die Bänderbald mehr, bald weniger deutlich, oder ganz ausbleibend;Gehäuse meist sehr stark.mit Schlamm beschlagen.
Grössen unterschiede. Ziemlich beträchtlich, dieHöhe differirt zwischen 10 mm, die Breite zwischen 6 mm.
Wohnort. In Flüssen und Seeen an Stellen ruhigenWassers.
Verbreitung. Nur in Mittel- und Norddeutschland ;im Rheine erst von Boppard abwärts; in Böhmen in derMoldau; in Lothringen in der Mosel ; im oberen Theile desRheines und im Main , sowie im Donaugebiete fehlt sie.
Bemerkung. Der Verbreitungsbezirk dieser Art er-streckt sich über das nördliche Italien, die Schweiz , dennördlichen Theil Frankreichs, Belgien, England, Dänemark ,Schweden und Russland . Fast in der Mitte ihres Verbrei-tungsbezirkes liegt eine ziemlich ausgedehnte Strecke, Stid-deutscbland und Oesterreich bis Wien umfassend, wo siefehlt. — Sie unterscheidet sich von V. vera durch die stär-kere Schale, die weniger gewölbten Umgänge nnd den völligverdeckten Nabel.
I. Subfamilie
Thier: Fühler cylindrisch, borstenförmig; Augen an derhinteren, äusseren Seite der Fühler, nicht auf Stielen sitzend;Ruthe hinter dem rechten Fühler; Eier legend.
Gehäuse: klein, eiförmig-kegelig; Deckel hornig-kalkig,mit concentrisch um einen excentrischen Kerne sich lagern-den Zuwachsstreifen; hart am Mundsaume sitzend.
Verbreitung. In Deutschland findet sich nur einGenus der Familie.