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Bemerkung. Ihr Verbreitungsbezirk erstreckt sich jüber den grössten Theil von Europa ; nur in den südlichsten. !Theilen des Erdtheiles scheint sie zu fehlen; nach Nordendehnt sie sich bis England, Schweden und Norwegen ausund wurde in Russland noch bei Archangelsk gefunden. —• ;
Die Synonymie der beiden deutschen Arten ist sehr ver-wickelt, weil von verschiedenen Autoren bald die vor-stehende, bald die nachfolgende Art mit dem Speciesnamen ivivipara belegt wird. Ich halte es daher, um jede weitereVerwechlung abznschneiden, für das Geeignetste, diesen !
Namen ganz fallen zu lassen und habe deshalb den Frauen- ;
feld’schen Namen Vivipara vera angenommen.
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2. Vivipara fasciata, Müller
Helix vivipara, Lirme, syst. nat. 1758, X. p. 772.
Kerita — Sturm, Fauna VI. 2 t. 12. |
Kevitina fasciata, Müller, Verm. hist. II. 1774 p. 182. .
Fallt dina — Küster, in Chemnitz ed. 2 Monogr. Palud. p. 7 t. 1 fig. 11—14iiossm. Icon. fig. 67.
— — Stein, Berlin p. 90 t. 3 fig. 2. — Slavik , Böhmen p. 120 t. 3 &
fig. 43—44. ^
— — Lehmann, Stettin p. 239 t. 18 fig. 85. 1
Cyclostomct achatinum, Draparn. tabl. 40; hist. moll. p. 36 t. 1 fig. 18.
Faludina achatina, C. Pfeiffer, Katurg. III. p. 44 t. 8 fig. 3.
Anatomie: Lehmann, 1. c. — Troschel Geb. I. p. 99 t. 7 fig. 1. (Kadula).
Thier: gross, nach hinten wenig verschmälert, mit ab-gerundetem Schweifende, von graublauer oder schwarzer
Farbe, unterhalb heller, meist rothgelb punktirt; Fühler
kegelförmig, beim Männchen der
Fig. 322. rechte etwas abgeplattet und nachoben spatelförmig verbreitert; Augenauf der Spitze einer kleinen,, rund-lichen Erhöhung; Mantel blaugrau,
schwarzflecbig mit schmalem, gelbpunk-tirten Halskragen; Schnauze lang, kegel-förmig; Kiefer: 2 seitliche.
Gehäuse: bedeckt- durchbohrt,kegelförmig, fest- und ziemlich dick-schalig,feingestreift.glänzend,schmutzig-olivengrün, mit 3 rothbraunen Binden ;Umgänge 6, wenig gewölbt, ziemlichschnell zunehmend, der letzte etwas