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1. Bythynella Steinii, v. Martens.
Hydrobia Steinii, v. Martens, Wiegm. Archiv XXIV. 1858 p. 18B t. 5 fig. 9.
BytMnia acuta, Stein, Berlin p. 95 t. 3 fig. 5.
— viridis, Malm. Göteb. Samh. II. Handl. p. 130.
Hydrobia Steinii, Westerlimcl, Fauna moll. Suec. p. 468.
— Scholtzii, Schmidt, Binnenmoll. Norddeutschl. Kr. 158 in Giebels Zeitschr.
1756 VIII. Bd. 1.
— Paludina, n. sp. Scholtz Schlesien 1853 Palud. Nr. 5.
Anatomie: nicht bekannt.
Thier: sehr schön gezeichnet durch verschiedene Fär-bung einzelner Körpertheile.
Gehäuse: klein, schwach geritzt, eiförmig-zugespitzt,dünnschalig; ziemlich glänzend; fein gestreift, von braunerFarbe; Gewinde aus 5—6 allmälig zunehmenden, gewölbtenUmgängen bestehend, die durch eine
Fig. 328. ziemlich tiefe Naht getrennt sind ; der
letzte Umgang ist durch seine grosseBreite ausgezeichnet; Mündung läng-lich-rund , nach oben schwach eckig;innen leicht weiss gelippt; Mundsaumscharf, kaum erweitert, zusammenhän- !
gend, am Spindelrande umgeschlagen; i
Umschlag fest angedrüekt; Deckel dünn.Höhe 3 mm, Durchm. 2 mm. 'Wohnort. Am Ufer von Flüs-sen und Seeen.b. steinii. Verbreitung. Nur im Norden
Deutschlands, in den Seeen der Havel bei Berlin; bei Danzig und Bromberg , im Schulersee,bei Breslau, in Schlesien; bei Neuhausen, Reg.-Bezk. Danzig(H. Scholtzi, Hensche).
Bemerkung. Die vorstehende Species ist die einzigewelche von deutschen Species in Seeen und Flüssen lebt. (Alle übrigen Arten finden sich nur in Quellen, d. h. infrischem, sprudelndem Wasser. — B. Steinii findet sichausserdem nur in Schweden . — Nach von Herrn Merkelmitgetheilten, bei Marienau bei Breslau gesammelten Exem-plaren ist B. Scholtzii völlig identisch mit der vorstehenden 1Art. Scholtz hat seine Beschreibung wahrscheinlich nachunvollendeten Exemplaren entworfen.