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2. Bythinella Dunk er i, Frauenfeld .
Paludinella DunJceri, v. Frauenfeld , Sitzber. der Akad. d. Wiss."Wien . XXII. 1856p. 575 t. 5.
Hydrobia — Kolbelt, Nassau p. 209 t. 5 fig. 19.
Thier: mit breiten Fühlern, an deren Basis die Augensitzen; Fuss gross.
Gehäuse: klein, mit schwachem,punktförmigem Nabelritz, cylindriscb- Fig. 329.
kegelförmig, ziemlich festscbalig, feingestreift, glänzend, olivengrünlich; dasstumpfe Gewinde besteht aus 4—5ziemlich gewölbten, langsam zunehmen-den Umgängen, die durch eine tiefeNaht getrennt sind, und von denen derletzte und vorletzte, gegenüber den bei- 1den ersten, bedeutend an Breite über-wiegen; Mündung eiförmig, nach obenschwach eckig, 2 /3 der Gehäuselängeeinnehmend, schwach weisslich gelippt, b. Dunkeri.
verhältnissmässig klein, etwas nach rechtsgezogen. Mundsaum scharf, wenig erweitert, zusammen-hängend; gegen die Spindel umgeschlagen; Deckel zart.
Höhe 2,5 mm, Durchm. 1,6 mm.
Wohnort. Quellen und rasch fliessende Bäche.
Verbreitung. Im rheiniseh-westpbälischen Schiefer-gebirge, bei Dillenburg , Siegen und Biedenkopf in Nassau;bei Elberfeld ; ferner in Baden in den meisten Bächen desSchwarzwaldes, bei Rippoldsau , Gengenbach , Oppenau etc.in Eisass bei Markirch (Meyer).
Bemerkung. Die vorstehende Art ist auf den west-lichen Theil Deutschlands beschränkt. — Sie schliesst sichsehr nahe an B. viridis Poiret an, ist aber durch ihre mehrcylindrisehe Form leicht von derselben zu unterscheiden. —Aeltere Autoren führen sie als H. viridis auf.
3. Bythinella compressa, v. Frauenfeld .
Paludinella compressa, v. Frauenfeld , Sitzfcer. Acad. Wiss. Wien . XXII, p. 574.fig. 3.
Thier: nicht beschrieben.
CI e s s in, Fauna.
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