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Mindelheim (Bayern) und Leutkirch (in Würtemberg); —die Varietät in Bayern und Böhmen .
Bemerkung. Die vorstehende Art ist über den gröss-ten Theil der Alpen entlang des Nordabhanges, verbreitet,erreicht jedoch die Schweiz nicht mehr. — Es ist sehrschwer, diese arg misshandelte Art von allen nahestehendenFormen loszulösen, zumal sie selbst ziemlich veränderlichist, und namentlich ihre Umgangzahl je nach den Fund-orten dem Wechsel sich unterworfen zeigt. Durch die Zu-legung fast 2 voller Umgänge erhält die Art eine unge-wöhnliche Grösse und Gewindeverlängerung; trotzdem mussich diese Form dem Normaltypus unterordnen. — B. Schmidtiiist von der ihr nahestehenden B. viridis durch das mehrverlängerte, mehr kegelförmige Gewinde und durch die mehrgewölbten Umgänge unterschieden, in welcher Hinsicht sieüberhaupt von keiner deutschen Art erreicht wird.
6. Bythinia austriaca, v. Frauenfelcl.
Paludinella austriaca, v. Frauenf» Sitzber. Acad. Wisß. Wien XXII. 1856. p. 569fig. 2.
Thier: nicht beschrieben.
Gehäuse: fein geritzt, cylindrisch, mit ziemlich lan-gem Gewinde, fein gestreift, festsehalig, durchscheinend, vongrünlicher Glasfarbe; mit stumpfem Wirbel; aus 4—5,langsam zunehmenden, wenig gewölbtenUmgängen bestehend, die durch einewenig vertiefte Naht getrennt sind ; derletzte Umgang, der gegenüber denübrigen wenig überwiegt, nimmt etwasüber ein Drittel der Gehäuselänge ein;Mündung eiförmig, nach oben deutlichwinkelig, nicht nach rechts geschoben;Mundsaum scharf, zusammenhängend;Spindelrand leicht umgeschlagen undangedrückt; Deckel dünn und durch-scheinend.
Höhe 2,5 mm, Durchm. 1,3 mm.Wohjn’o.rt. In Quellen.
Fig. 335.
B. austriaca.