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Verbreitung. Nur in den schlesischen Gebirgenund bei Böhm. Trübau.
Bemerkung. Die vorstehende Art wird ausserdemnoch in Oesterreich beobachtet. Ihr Verbreitungsbezirk ver-mischt sich weder mit jenem von Byth. Schmidtii, nochmit jenem von B. viridis. — Ich war lang im Zweifel,wohin die Schlesischen Bythinellen zu stellen seien, bis ichdurch die Güte des Herrn Jetschin die vorstehende Art auseiner Quelle bei Jauernig in vollkommen typischen Exem-plaren erhielt. — B. austriaca nähert sich der B. cylindricaund Dunkeri. Von der erstem unterscheiden sie ihreetwas mehr gewölbten Umgänge und ihre etwas wenigercylindrische Gestalt, sowie ihre gar nicht nach rechts vor-gezogene Mündung. Von B. Dunkeri unterscheidet sie diemehr rundliche Mündungsform, ihre geringer gewölbtenWindungen, die Form der Gewindespitze, und die weit be-trächtlichere Breite der beiden vorletzten Umgänge.
Genus Vitrella, Clessin.
Vitrella, Clessin, its^urs. Moll. Fauna I. Aufl. p. 334. ~ -J^j-usLyuÄ *.
Paludinella u. Hydröbia, (partim), der Autoren. <4 St 6 0
Anatomie: Ph. de Rougemont, Etüde de la Fauna des eaux priv.de lumiere 1876 p. 37.
Thier: Mit langem Rüssel, langen, pfriemenförmigenFühlern, an deren Aussenseite an der Basis eine leichteAuftreibung die Stelle der rudimentären Augen bezeichnet;Fuss stark entwickelt, sehr breit, nach vorne halbmondförmigausgeschnitten; Deckel auf der Oberseite des Fusses sitzend.
Gehäuse: klein, zugespitzt-kegelförmig, aus vielen sehrlangsam zunehmenden Umgängen bestehend, von glasheller,durchsichtiger Farbe, glatt, ohne Skulptur; Mündung eiförmig,Mundsaum erweitert; Nabel sehr eng oder fehlend; Deckelspiral.
Wohnort. In Höhlen, im messendem Wasser.
Verbreitung. Nur in Süd- und Mitteleuropa .
Bemerkung. Ich war lange in grosser Verlegenheit,was ich mit den Species dieses Genus anfangen sollte. Sienähern sich zwar ihrer Form nach sehr den Hydrobien, ichkonnte mich aber doch nicht entschliessen, sie mit diesen