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sehr spitz, aus 6 ziemlich rasch zunehmenden nach untensich stark verbreiternden Umgängen bestehend, die durch eineseichte Nath getrennt sind. Der letzte Umgang nimmt gut1 / 3 der Gehäuselänge ein; Mündung eiförmig, nach obendeutlich eckig ausgezogen, wenig nach rechts gezogen, Mund-Saum scharf, etwas erweitert, zusammenhängend, Spindel-
Fig. 336.
Vitr. Quenstedtii.
rand umgeschlagen, den Nabel aber wenig verdeckend;Deckel dünn, durchsichtig, mit sehr kleinem, rasch zu neh-mendem Gewinde und sehr excentrischem Kerne.
Höhe 3,6 mm, Durchm. 2 mm.
Wohnort. In durch Kalkböhlen fliessendem Wasser.
Verbreitung. Nur in der Falkensteiner Höhle beiUrach in Würtemberg.
Bemerkung. Die vorstehende Art ist durch ihrebreite Basis von allen andern Species ihres Genus ausge-zeichnet. — Ich habe Hydr. vitrea, Drap., die etwa indieses Genus zu stellen wäre, völlig fallen lassen, weil siedurch Draparnaud’s Diagnose und Abbildung viel zuwenig scharf bestimmt worden, um jetzt zu eruiren, welcheSchnecke dem Autor Vorgelegen hat. •— Die Erfahrung hatgelehrt, dass die verschiedenen Formen auf sehr eng begrenzteVerbreitungsbezirke beschränkt sind, und desshalb kannwohl mit voller Sicherheit angenommen werden, dass Hydr.
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