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Verbreitung. In der Donau, von Regensburg anabwärts.
Bemerkung. Die vorstehende Art ist weitverbreitetund findet sich nicht nur im Gebiete der Donau , sondernwurde in neuester Zeit von Herrn Schuhmann auch in derWeichsel bei Danzig gefunden. — Die Thiere sitzen am Uferim Schlamme oder an Steinen und scheinen fluthendes Wassernicht zu lieben.
Familie Neritinidae.
Thier: Athmung durch kammförmige Kiemen (Scuti-branchiata); Zwitter; Zunge bandförmig mit vielzähnigemMitteltheiie und zahlreichen Hackenreihen auf den Seiten-theilen, (Rhipidoglossata) — Fühler borstenförmig, Augenan deren äusseren Basis.
Gehäuse: dickschalig, aus wenigen Windungen beste-hend, kahnförmig; Deckel spiral, mit einem Stiele versehen.
Verbreitung. Die Familie ist über die ganze Erdeverbreitet, und schliessen sich die im Süsswasser undSalzwasser lebenden Arten aufs Engste an einander an.
Genus V e r i t i n a, Lainark.
Thier: mit pfriemenförmigen Fühlern, an deren äusserenBasis auf kurzen Stielen die Augen sitzen; Fuss eiförmig,Kopf breit und flach, verkehrt — herzförmig, mit grossem,gefaltetem Munde; Kiemen lang, dreieckig.
Gehäuse: halbkugelig, kahnförmig, ungenabelt, dick-schalig, aus wenigen, sehr rasch zunehmenden, ein kleines,wenig hervortretendes Gewinde bildenden Umgängen be-stehend; Mündung weit, Mundsaum scharf; Spindelrandbreit, perlmutterfarbig; Deckel kalkig; mit dornförmigemAnsätze.
Wohnort. In Flüssen, seltener in Seeen.
Verbreitung. Das Genus Neritina findet sich mitAusnahme eines ziemlich ausgedehnten Theiles von Südwest-deutschland, (oberes Rhein- und Donaugebiete) und Böhmens im ganzen Gebiete.
Bemerkung. Die Form Verschiedenheiten der einzel-nen Speeies ist oft eine sehr geringe, so dass sich dieselben